Safety first – so lautet das Motto der Bundesbürger, wenn es um Geldanlagen geht

Weit mehr als die Hälfte der Bundesbürger besitzt ein Sparbuch, während das meist höher verzinste Tagesgeld auf einen deutlich geringeren Anteil kommt. Die emotionale Verbundenheit der Deutschen mit dem guten alten Sparbuch signalisiert, dass ihnen eine sichere Geldanlage am wichtigsten ist. Eine 2013 im Auftrag des Softwareherstellers SAS durchgeführte Forsa-Umfrage bestätigte diesen Eindruck: Für 94 Prozent haben ein risikoarmes Wirtschaften der Bank und die Sicherheit vor Wertverlusten absolute Priorität und werden höher bewertet als die Rendite der Anlage.

Foto: djd/BVR/thx

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Das beste Beispiel für ein bei den Bundesbürgern sehr beliebtes und funktionierendes Modell der Sicherheit ist das seit 80 Jahren bestehende Einlagensicherungssystem des Bundesverbands der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR). Ziel ist der Schutz der Kundeneinlagen für den Fall der Zahlungsunfähigkeit eines einzelnen Kreditinstituts. Noch nie hat ein Kunde einer Volksbank oder Raiffeisenbank oder eines anderen angeschlossenen Instituts in der Zeit des Bestehens der Sicherungseinrichtung sein Geld verloren, noch nie ging eine Genossenschaftsbank in Insolvenz. Geschützt durch das Sicherungssystem sind alle Kundeneinlagen wie Sparbriefe, Spar-, Termin- und Sichteinlagen sowie Festgelder, aber auch Inhaberschuldverschreibungen wie Zertifikate, die von den angeschlossenen Instituten herausgegeben wurden.

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Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Mittelstand-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über Tourismus, Familienunternehmen, Gesundheitsthemen, sowie Innovationen. Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: redaktion@mittelstand-nachrichten.de
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