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Bessere Büro-Hygiene könnte deutscher Wirtschaft 12,6 Mrd. Euro einbringen

Köln – Welchen finanziellen Nutzen verbesserte Hygienestandards deutschlandweit für Unternehmen haben können, zeigt eine aktuelle Studie des britischen „Centre for Economics and Business Research“ (CEBR). Die Untersuchung im Auftrag von Initial, dem Anbieter für Hygieneservices, beschäftigt sich mit den wirtschaftlichen Folgen mangelnder Büro-Hygiene in Volkswirtschaften auf der ganzen Welt.

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Quelle: Adel & Link Public Relations

Die letztjährige Grippesaison betraf die arbeitende Bevölkerung in Deutschland so stark wie seit zehn Jahren nicht mehr (geschätzte 3,4 Mio. Arbeitsunfähigkeiten)*. Gerade in Büros, wo Angestellte nah beieinander sitzen und die Luftfeuchtigkeit entsprechend hoch ist, finden sich optimale Bedingungen für die Ausbreitung von Viren und Bakterien. Schätzungen der CEBR-Studie zufolge hat die mangelnde Hygiene in Büros deutsche Unternehmen insgesamt 12,6 Mrd. Euro gekostet und das Bruttoinlandsprodukt 2013 um 0,5 % verringert. Zum Vergleich: Von dieser Summe könnten die Jahresgehälter von 288.000 Büroangestellten im privaten Sektor bezahlt werden.

Alleine Krankmeldungen in Büros in Folge nicht ausreichender Hygiene am Arbeitsplatz belaufen sich laut CEBR-Schätzungen auf 0,7 Arbeitstage pro Jahr und Angestellten und kosteten die deutsche Wirtschaft insgesamt 3,7 Mrd. Euro. Der wirtschaftliche Schaden durch verschwendete Arbeitszeit (1,8 Tage pro Jahr) wird sogar auf 8,9 Mrd. Euro beziffert. Ursächlich hierfür sind zum Beispiel Wartezeiten beim Anstehen für saubere Toiletten, das Reinigen schmutzigen Geschirrs oder die Suche nach Waschräumen mit benutzbaren sanitären Anlagen.

Die CEBR-Untersuchung zeigt jedoch, dass Unternehmen für mangelnde Hygiene nicht nur mit der wertvollen Arbeitszeit ihrer Angestellten bezahlen. Auch die Mitarbeiterzufriedenheit ließe sich den Studienergebnissen zufolge steigern. 33 % der deutschen Büroangestellten gehen davon aus, dass eine Verbesserung der Büro-Hygiene ihre Arbeitszufriedenheit steigern würde. Vielen Arbeitnehmern wäre die verbesserte Sauberkeit sogar bares Geld wert: Der Durchschnittsarbeitnehmer wäre bereit, auf 120 Euro Gehalt im Jahr zu verzichten, wenn dadurch ein höherer Hygienestandard im Büro sichergestellt würde. „Jedes Unternehmen hat die Chance, seine Wirtschaftlichkeit durch verbesserte hygienische Einrichtungen zu erhöhen. Ziel muss eine gesündere, zufriedenere und somit auch produktivere Belegschaft sein. Dafür brauchen wir einen Ansatz, der einerseits auf Aufklärung und anderseits auf konkrete Verhaltensänderungen abzielt – sowohl bei Arbeitnehmern als auch bei Arbeitgebern“, erklärt Michael Stielow, Marketing Direktor von Rentokil Initial. Eine im November 2013 veröffentlichte Studie hatte unter anderem gezeigt, dass 39 % der deutschen Büroangestellten sich nicht nach jedem Toilettenbesuch die Hände waschen und jeder Neunte (11,5 %) sogar zugibt, auf dem stillen Örtchen das Smartphone zu benutzen.

Als spezialisierter Dienstleister bietet Initial Hygiene umfassende Beratung und eine breite Produktpalette für die betriebliche Waschraumhygiene. So zählt unter anderem ein kostenloser Hygiene-Check, der die vorhandene Keimbelastung an „Hygiene-Hot-Spots“ sichtbar macht, zum Beratungsangebot. Für Bürobetriebe jeder Größe bietet Initial Hygiene eine umfangreiche Auswahl an professionellen Lösungen im Bereich Handhygiene, Raumlufthygiene sowie Toiletten- und Urinalhygiene.

Quelle: Adel & Link Public Relations

Veröffentlicht von:

Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Mittelstand-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über Tourismus, Familienunternehmen, Gesundheitsthemen, sowie Innovationen. Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: [email protected]
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