Wirtschaft

EU und Philippinen erzielen weitgehende Einigung bei Freihandelsabkommen

Die Europäische Union und die Philippinen haben eine „weitgehende Einigung“ in ihren Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen erzielt. Das teilte die EU-Kommission am Dienstag mit.

Philippinen – Einigung bei Freihandelsabkommen

Ziel des Abkommens ist es demnach, die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen der EU und einem strategisch wichtigen Partner in Südostasien zu vertiefen. Maros Sefcovic, EU-Kommissar für Handel und wirtschaftliche Sicherheit, und Maria Cristina Aldeguer-Roque, philippinische Handelsministerin, gaben die Einigung nach einer Videokonferenz bekannt. Die endgültige Unterzeichnung ist „in den kommenden Monaten“ geplant.

Das Abkommen soll stärkere Handels- und Investitionsströme ermöglichen, indem es die Bedingungen für Exporteure, Dienstleister und Investoren auf beiden Seiten verbessert. Es wird erwartet, dass die Beseitigung von Zöllen und die Verbesserung des Marktzugangs zu einem Wachstum des bilateralen Handels führen werden. Das Abkommen sieht die Liberalisierung von über 94 Prozent der Zolltariflinien vor, was mehr als 97 Prozent des bilateralen Handels abdeckt.

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Neben der Beseitigung von Zöllen umfasst das Abkommen Regeln für die öffentliche Auftragsvergabe, besseren Schutz von geistigen Eigentumsrechten und Regeln für den digitalen Handel. Zudem enthält es ehrgeizige Nachhaltigkeitsverpflichtungen, die die Achtung der Menschenrechte und des Pariser Abkommens als wesentliche Elemente des Abkommens festlegen. Die EU und die Philippinen wollen im nächsten Schritt die Verhandlungen auf Basis der erzielten Einigung abschließen und technische Details finalisieren.

Foto: Container (Archiv) / Bild: via dts Nachrichtenagentur

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