Politik

Ulrich Siegmund rechnet weiter mit erster AfD-geführte Regierung im Dezember

Sachsen-Anhalt

Die AfD in Sachsen-Anhalt hält unbeirrt an ihrem Regierungsanspruch fest. AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund sieht nach dem Beschluss der CDU-Fraktion im Landtag, im ersten und zweiten Wahlgang bei der Ministerpräsidentenwahl im Dezember den Plenarsaal zu verlassen und erst im dritten Wahlgang im Plenum abzustimmen, keinen Anlass für einen Strategiewechsel.

Ulrich Siegmund sieht immer noch positiv auf seine Zukunftspläne

„Ich gehe nicht davon aus, dass die Situation im Dezember so eintritt, wie es sich jetzt vielleicht der ein oder andere politische Gegner wünscht“, sagte Siegmund dem Nachrichtensender „Welt“. In den nächsten zwei Monaten werde noch sehr viel passieren. Man halte an dem Zeitplan fest. Im Dezember werde gewählt, so wie man es ganz klar transparent kommuniziert habe, und demzufolge freue er sich auf die erste AfD-geführte Regierung.

Auch mögliche Differenzen innerhalb der AfD über das Verfahren bei der Ministerpräsidentenwahl spielte Siegmund herunter. Man lebe in der AfD genau das, was die Partei auszeichne, nämlich Demokratie. Jeder könne natürlich immer auch entsprechende Blicke auf die Prozesse so äußern, dass man sich untereinander zuhört und die besten Argumente austauscht. Das mache ihn stolz auf die AfD. „Im Dezember wird gewählt und dann werden wir regieren“, sagte Siegmund. Auf die Nachfrage, ob er weiter auf den ersten Wahlgang bestehe, sagte er: „Wir brauchen ja nur einen und von daher halten wir genau daran fest.“

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Foto: Ulrich Siegmund am 14.10.2026 / Bild: via dts Nachrichtenagentur

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