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Jedes zweite mittelständische Unternehmen Opfer von Cyberangriffen

Wiesbaden – Hackerangriffe stellen für Unternehmen ein signifikantes Sicherheitsrisiko dar. Der jüngste US-Wahlkampf und aktuell weltweite Angriffe auf Unternehmen haben gezeigt, dass auch professionell gesicherte Systeme nicht vor Angriffen gefeit sind. Unternehmen sollten prüfen, ob ihre aktuelle Industrieversicherung die Risiken abdeckt, die sich durch die Digitalisierung ergeben. Bis zum 30. September können Versicherungen gewechselt oder Deckungen angepasst werden. Die Experten von Expense Reduction Analysts, einer internationalen Beratungsgesellschaft für Einkaufs- und Kostenmanagement, unterstützen mittelständische Unternehmen bei diesem Thema.

Digitale Angriffe können für Unternehmen schwerwiegende Folgen haben. Firmengeheimnisse, Innovationen und Entwicklungsprozesse sind vor Hackerangriffen nicht mit hundertprozentiger Sicherheit zu schützen. Nach Angaben des digitalen Branchenverbands Bitkom entsteht der deutschen Industrie durch Hackerangriffe jährlich ein Schaden von rund 51 Milliarden Euro. Mehr als die Hälfte aller Firmen sei in den vergangenen zwei Jahren Opfer von digitaler Wirtschaftsspionage, Sabotage oder Datendiebstahl geworden. Mit 68 Prozent ist die Autoindustrie am häufigsten Opfer von Cyberkriminalität, gefolgt von der Chemie- und Pharmabranche (66 Prozent) sowie Banken und Versicherungen. Die Größe der Firmen spielt bei der Risikoeinschätzung keine Rolle. Unternehmen sollten sich nicht die Frage stellen, ob sie Opfer von Cyberkriminalität werden, sondern wann. Ein effizientes Versicherungspaket ist unverzichtbar, um für die Gefahren von Cyberkriminalität gewappnet zu sein.

Expense Reduction Analysts, eine internationale Beratungsgesellschaft für Einkaufs- und Kostenmanagement, ermöglicht seinen Kunden den Zugang zu fast allen am Markt agierenden Versicherungsunternehmen. Die Experten bewerten Versicherungskosten, prüfen über den Industrieversicherungsmarkt, welche Policen für den Kunden notwendig sind, und schreiben die Vakanz anhand dieser Informationen gezielt aus. Das Netzwerk ermöglicht kurze Kommunikationswege, sodass der Kunde schnell beraten werden kann. Matthias Droste, geschäftsführender Gesellschafter der Expense Reduction Analysts (DACH) GmbH, erklärt: „Ziel ist die Optimierung des Prämienvolumens, um eine bedarfsgerechte Absicherung der Risiken des Unternehmens mit dem dazugehörigen Deckungsumfang zu gewährleisten.” Die Berater von Expense Reduction Analysts geben zudem Empfehlungen, wie durch inhaltliche Bündelung der Versicherungspolicen Kosten und Verwaltungsaufwand gesenkt werden.

Die Bitkom-Studie offenbart, dass sich viele Firmen nicht ausreichend gegen Hackerangriffe schützen. Gerade mittelständische Unternehmen, die mit 61 Prozent am stärksten betroffen seien, müssten bei der Sicherheit deutlich nachlegen. Dabei geht es nicht nur um Attacken über das Netz, sondern auch um den Diebstahl von IT- oder Telekommunikationsgeräten, um gespeicherte Daten zu erlangen.

Bei den Tätern handelt es sich der Erhebung zufolge zu 52 Prozent um aktuelle oder ehemalige Mitarbeiter. An zweiter Stelle (39 Prozent) folgt das unternehmerische Umfeld mit Wettbewerbern, Lieferanten, Dienstleistern und Kunden. Hobby-Hacker sind zu 17 Prozent für Cyberangriffe verantwortlich, ausländische Geheimdienste zu drei Prozent.

Laut einer aktuellen Studie des Wirtschaftsprüfungsunternehmens KMPG sehen sich 88 Prozent der Unternehmen einem sehr hohen Risiko ausgesetzt, Opfer einer Cyberattacke zu werden. Die Berater von Expense Reduction Analysts helfen den Firmen, für den Ernstfall gewappnet zu sein.

Quelle: Expense Reduction Analysts (DACH) GmbH/Counterpart Group GmbH

Veröffentlicht von:

Despina Tagkalidou
Despina Tagkalidou
Despina Tagkalidou ist Mitglied in der MiNa-Redaktion und schreibt über Wirtschaftsverbände, Macher im Mittelstand, Produkte + Dienstleistungen, Digitale Wirtschaft und Familienunternehmer.
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