Wunschkennzeichen: So klappt die Reservierung
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Wunschkennzeichen: So klappt die Reservierung

2021-08-09-Wunschkennzeichen
Bild: © Barselona Dreams, stock.adobe.com

Wunschkennzeichen waren schon immer sehr beliebt, da sie dem Fahrzeug eine ganz persönliche Note verleihen können. Besonders beliebt sind Kennzeichen, die sich auf den Namen oder das Geburtsdatum des Fahrzeughalters oder seiner Familie beziehen. Aber auch Buchstabenkombinationen, die eine lustige Botschaft übermitteln, werden ausgewählt. Oft lassen sich personalisierte Kennzeichen einfacher merken als normale Kennzeichen, weshalb sie auch oft von Firmen genutzt werden. Wie man ganz einfach sein Wunschkennzeichen reservieren kann, zeigt dieser Ratgeber.

Wie weit kann das Standard-Nummernschild selbst mitgestaltet werden?

Das deutsche Standard-Nummernschild setzt sich aus dem Unterscheidungszeichen und der Erkennungsnummer zusammen. Das Unterscheidungszeichen oder auch Ortskürzel besteht aus bis zu drei Buchstaben und zeigt an aus welchem Bezirk man stammt. Es ist somit nicht veränderbar. Die anschließende Erkennungsnummer kann dagegen frei gewählt werden. Sie setzt sich aus bis zu zwei Buchstaben (keine Umlaute) und bis zu vier Ziffern zusammen. Bei den Ziffern darf keine Null an erster Stelle stehen und insgesamt darf das Nummernschild aus nicht mehr als acht Symbolen bestehen.

Was muss man beim Wunschkennzeichen beachten?

In Deutschland gibt es in den einzelnen Bundesländern verschiedene Regelungen, die man bei der Erstellung seines Wunschkennzeichens beachten sollte. Allgemein kann man aber sagen, dass Abkürzungen die gegen die guten Sitten, nach § 8 Absatz 1 der Fahrzeug-Zulassungsverordnung (FZV) verstoßen, verboten sind. Dazu zählen in ganz Deutschland Buchstabenfolgen, die sich auf den Nationalsozialismus beziehen wie AH, HJ, KZ, NS, SA, SS. Kritisch werden auch folgende Abkürzungen gesehen: HEIL, N-PD oder N-SU. Wenn diese Buchstabenkombinationen mit Zahlen wie 18 und 88 kombiniert werden wollen, wird das Kennzeichen nicht zugelassen, da diese Zahlen für Hitler stehen.
Normalerweise kann man auf der zuständigen Kfz-Zulassungsbehörde überprüfen, ob das gewünschte Kennzeichen noch verfügbar und geeignet ist. Falls dies der Fall sein sollte, kann man dann ganz einfach sein Wunschkennzeichen reservieren und beantragen. Allerdings kann man die Farbe, den Schrifttyp und das blaue Eurofeld nicht verändern lassen.

Kann man sein Wunschkennzeichen reservieren lassen?

Wenn man sich für ein Kennzeichen entschieden hat, kann man es auf der zuständigen Kfz-Zulassungsbehörde persönlich sowie telefonisch und online reservieren lassen. Um das Kennzeichen zu reservieren, muss man nur seinen Namen und seine Anschrift nennen.

Wie lange kann das Wunschkennzeichen reserviert werden?

Wie lange das Wunschkennzeichen reserviert werden kann, hängt von der Behörde ab, wo man es beantragt. Grundsätzlich ist mit einer Zeit zwischen 10 und 90 Tagen zu rechnen, in manchen Fällen gibt es auch eine längere Reservierungszeit. Oft kann man die Zeit durch eine Gebühr verlängern, was man aber auch auf der Zulassungsstelle erfahren sollte.

Wie lange kann das Wunschkennzeichen nach der Abmeldung reserviert werden?

Wenn man ein Fahrzeug abgemeldet hat, es aber in Zukunft eventuell wieder anmelden möchte, kann das Kennzeichen gebührenfrei für ein Jahr reserviert werden. Sollte ein anderes Fahrzeug mit dem alten Kennzeichen angemeldet werden, beträgt die Reservierung nur noch drei Monate. Außerdem muss man bei der Zulassung eines neuen Autos eine Gebühr von 10,20 Euro zahlen.

Wie teuer ist ein Wunschkennzeichen?

Wenn man ein Wunschkennzeichen haben möchte, muss man einen Aufschlag von 10,20 Euro zahlen. Wird es zudem noch online reserviert, fallen weitere Kosten von 2,60 Euro an. Insgesamt muss man also mit 12,80 rechnen, die zu den sonstigen Gebühren von Ummeldung und Zulassung dazu kommen.

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