Milliarden-Investitionen in alternative Antriebe

Passau.  Die deutsche Automobilindustrie hält nach Ansicht des Präsidenten des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), Matthias Wissmann, international die Spitzenposition bei klimafreundlichen Technologien. “In allen zehn Fahrzeugklassen – vom Kleinstwagen bis zum Familienvan – haben wir einen günstigeren CO2-Schnitt als die Importeure. Und in sechs von zehn Segmenten stellen wir heute das Fahrzeug mit dem geringsten CO2-Ausstoß”, sagte Wissmann der “Passauer Neuen Presse” (Donnerstagausgabe”).

Das Ziel, bis 2020 eine Million Elektroautos auf die deutschen Straßen zu bringen, hält Wissmann für “anspruchsvoll aber erreichbar”. Die deutsche Automobilindustrie werde in den nächsten drei bis vier Jahren zehn bis zwölf Milliarden Euro für alternative Antriebe ausgeben.

Der VDA-Präsident sieht allerdings auch die Politik finanziell in der Pflicht: “Da sind verschiedene Instrumente denkbar: Finanzielle und steuerliche Impulse, aber auch Anpassungen im Verkehrsrecht und der Infrastruktur.” Auf das Jahr 2011 blickt er mit Zuversicht: “Wir hatten bereits 2010 ein erhebliches Produktionswachstum von elf Prozent. Im nächsten Jahr dürften wir auf ein Plus von bis zu fünf Prozent kommen.”

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