Düsseldorf . Die schwer angeschlagene WestLB wird dieses Jahr möglicherweise mit roten Zahlen abschließen. Aufgrund der schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, möglicherweise erforderlicher Wertanpassungen bei Beteiligungen sowie eines insgesamt schwächeren vierten Quartals könne der Vorstand ein negatives Ergebnis nicht mehr ausschließen, teilte die Landesbank von Nordrhein-Westfalen am Mittwochabend in Düsseldorf mit.

Erst vor wenigen Tagen hatte der staatliche Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung (SoFFin) für die WestLB als erste deutsche Bank eine «Bad Bank» eingerichtet. In die bereits Ende vergangener Woche gegründete Abwicklungsanstalt sollen Aktiva in Höhe von 85 Milliarden Euro ausgegliedert werden. Mit diesem Schritt kann die Bank eigenen Angaben zufolge Auflagen der EU-Kommission erfüllen. Diese hatte eine Verringerung der Bilanzsumme sowie risikoreicher Aktiva angeordnet. Dadurch könne sich das Finanzinstitut auf sein Kerngeschäft und die Kunden konzentrieren.

ddp.djn/rab/nik

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