Quelle: VGL Verlagsgesellschaft mbH

Quelle: VGL Verlagsgesellschaft mbH

Berlin – Die DPD liefert bis zu 50 Prozent mehr Pakete aus als im Jahresdurchschnitt, Zustellfahrer der GLS legen pro Tag 18.000 Schritte zurück (Bundesministerium für Gesundheit): Weihnachten rückt näher und treibt Paketdienstleister zu Höchstleistungen.

Jedes Jahr geben Deutsche online mehr Geld für Weihnachtsgeschenke aus (HDE & GfK, 2016), für 2016 wird mit 12,3 Milliarden Euro Umsatz ein neuer Rekordwert erwartet. Die wenigsten Personen scheinen sich zu sorgen, dass die Geschenke nicht mehr rechtzeitig zu Heiligabend eintreffen. Und dies ist nicht allzu verwunderlich, betrachtet man die Bestellfristen, mit denen einige Online-Shops speziell zu Weihnachten werben!

Bestellungen bis zum 17.12.16 kommen aus jedem Online-Shop noch pünktlich an

Jeder der 15 untersuchten Online-Shops bietet Produkte, die bei Bestellung bis 17.12. noch pünktlich zum Fest geliefert werden. „Das gilt natürlich nicht für nicht vorrätige Produkte. Produkte, die der Online-Shop nachbestellen oder auf den Kunden anpassen muss, sind von der Regelung ausgenommen“, warnt Sophia Böhme, Verbraucherexpertin von Vergleich.org.

Bestellungen teilweise noch am 24. Dezember möglich

Die Stichtage, bei denen Online-Shops eine Lieferung bis Weihnachten garantieren, variieren teilweise stark. “Während Tchibo zu Weihnachten keine gesonderten Lieferzeiten bietet und deshalb nur bei Bestellungen bis zum 17.12.16 eine rechtzeitige Lieferung garantieren kann, können Weihnachtsgeschenke in 9 der 15 untersuchten Online-Shops dank Expresslieferungen sogar noch am 23.12. bestellt werden“, erklärt Sophia Böhme.

Personen aus Ballungsgebieten wie Berlin können sich mehr Zeit lassen: Amazon, Cyberport und Conrad liefern selbst am 24. Dezember bestellte Produkte mit Expressversand noch pünktlich.

Verlängerte Rückgabefristen für Online-Shopper

Wer Geschenke macht, liegt leider auch mal falsch. „Im stationären Handel ist der Umtausch eine reine Kulanzleistung. Ein Umtauschrecht gibt es nicht“, sagt Sophia Böhme von Vergleich.org. „Online wird der Verbraucher durch das Fernabsatzgesetz geschützt. 14 Tage Widerrufsfrist sind Pflicht, in der Praxis haben fast alle Händler die Frist auf 30 Tage ausgeweitet. Amazon, mytoys, Otto und Tchibo akzeptieren Rücksendungen sogar bis 31. Januar 2017.“

Unterschiede zwischen den Einkaufszahlen in den verschiedenen Online-Shops

2015 wurden 27,64 Prozent des Jahresumsatzes von Online-Shops in der Vorweihnachtszeit generiert (HDE & GFK, 2016), Weihnachtsgeschenke stellen für Online-Shops ein wichtiges Standbein dar. Interessant ist dabei zu beobachten, dass sich der Tag mit den meisten Besuchern von Online-Shop zu Online-Shop unterscheidet. So erklärt der Geschäftsführer der Cyberport GmbH, Helmar Hipp: „Im Dezember zeichnet sich vor allem der Montag zwei Wochen vor Weihnachten durch viele Visitors bei uns im Webshop aus. Dieses Jahr wird das der 12. Dezember sein.“ Otto.de wird hingegen in der Vorweihnachtszeit erfahrungsgemäß „inbesondere an den vier Adventssonntagen stark frequentiert“, wie Vivien Nikolic von Otto.de weiß. Der Online- Shop notebooksbilliger.de wird besonders in der letzten Adventswoche oft besucht.

Auch Selbstgemachtes kann noch spät verschickt werden

Doch nicht nur Online-Shopper können sich über immer schnellere Versandmöglichkeiten freuen. Auch Personen, die ihre Geschenke im stationären Handel gekauft haben oder Selbstgebasteltes verschenken wollen, profitieren von den Angeboten von DHL und Co. Egal ob per DHL, Hermes, DPD, UPS oder GLS: wer ein Paket bis zum 22.12.16 aufgibt, kann sich sicher sein, dass das Geschenk pünktlich zu Weihnachten ankommt.

Quelle: VGL Verlagsgesellschaft mbH

ANZEIGE:

Veröffentlicht von:

Despina Tagkalidou
Despina Tagkalidou
Despina Tagkalidou ist Mitglied in der MiNa-Redaktion und schreibt über Wirtschaftsverbände, Macher im Mittelstand, Produkte + Dienstleistungen, Digitale Wirtschaft und Familienunternehmer.
Mail: redaktion@mittelstand-nachrichten.de
Veröffentlicht am: