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Undertone will High-Impact-Formate programmatisch handeln

Übernahme von Upfront Digital Media / Buchung von High-Impact-Sonderformaten automatisieren

Hamburg/New York – Immer mehr Werbebudgets werden programmatisch, also automatisiert eingesetzt. Derzeit umfasst dies jedoch nur Standard-Werbeformate im Real-Time-Advertising. Sonderinszenierungen und im Voraus geplante Buchungen für Branding-Kampagnen sind dabei noch außen vor. Das will Undertone, Anbieter digitaler Cross-Screen-Lösungen für Markenwerbung, ändern. Zu diesem Zweck hat das US-Unternehmen die Real-Time-Advertising-Plattform Upfront Digital Media gekauft. Upfront, ehemals Legolas Media, ist wie Undertone auf Brandingwerbung spezialisiert. Derzeit wird geprüft, wie die Technologie von Upfront auch für Undertone in Deutschland genutzt werden kann. Hierzulande positioniert sich Undertone (www.undertone.com) als Partner von Publishern, Vermarktern und Mediaagenturen. Ziel ist es nun, die Undertone-eigenen High-Impact-Werbeformate über die Upfront-Plattform programmatisch zu handeln.

Jörg Schneider, Country Manager Germany, Undertone
Jörg Schneider, Country Manager Germany, Undertone

“Wir steigen nicht ins standardisierte Real-Time-Advertising-Geschäft ein”

Jörg Schneider, Country Manager Germany von Undertone, erklärt, dass das Unternehmen durch die Akquisition keinesfalls sein Metier verlässt: “An unserer Positionierung am Markt wird sich nichts ändern. Die Übernahme von Upfront Digital Media bedeutet nicht, dass wir ins Real-Time-Advertising-Geschäft mit Standardwerbeformen einsteigen. Vielmehr ist es so, dass wir die Technologie für automatisierte Buchungsverläufe cross-screen einsetzen wollen. Damit werden wir die Arbeit mit Agency Trading Desks und Publishern deutlich vereinfachen und effizienter gestalten.”

Direkte Kundenbeziehungen bleiben nach wie vor wichtig

“Die geplante Automatisierung des Buchungsprozesses verändert nicht den Charakter der Branding-Kampagnen. Sonderinszenierungen bleiben individuell und qualitativ hochwertig”, so Schneider. Auch am direkten Kundenkontakt ändern die neuen Mechanismen nichts. Laut Eric Franchi, Co-Founder von Undertone, werden die Transaktionen im High-Impact-Segment vorrangig über Private-Marketplace-Deals abgewickelt werden, die erst dann zustande kommen, wenn sich die Demand-Side und das Undertone Sales-Team auf Regelungen geeinigt haben.

Auch auf Publisher- und Vermarkterseite bleibt die Beziehung unverändert. Allerdings kann hier der Einsatz von Programmatic Buying reibungslosere und effizientere Buchungsprozesse schaffen. Die Platzierung der Kampagnen auf ausgewählten Premiumseiten bleibt gewährleistet.

Veröffentlicht von:

Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Mittelstand-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über Tourismus, Familienunternehmen, Gesundheitsthemen, sowie Innovationen. Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: [email protected]
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