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Toyota will auch in Europa Autos in die Werkstätten zurückrufen

Berlin. Der japanische Autohersteller Toyota will auch in Europa Fahrzeuge wegen der bislang hauptsächlich in den USA aufgetretenen Gaspedalprobleme zurückrufen. Ein Produktionsstopp sei in Europa allerdings nicht notwendig, da in neuen Fahrzeugen bereits andere Teile verwendet würden, teilte der Konzern mit. Wie viele Fahrzeuge von dem Rückruf betroffen sein werden, blieb unklar. Derzeit prüfe der Konzern die genaue Anzahl. Details der Rückrufaktion würden den betroffenen Kunden direkt und unmittelbar mitgeteilt.

«Toyota scheut keine Mühen, um das Problem so schnell wie möglich zu lösen», schrieb Toyota in einer Mitteilung. Den Angaben zufolge besteht die Möglichkeit, dass Gaspedale in einer bestimmten Position klemmen und sich nicht oder nur sehr langsam wieder in ihre Ausgangsposition zurückbewegen. Das Problem sei auf die Beanspruchung zurückzuführen und führe unter bestimmten Umständen zu einer höheren Reibung bei der Betätigung des Gaspedals, teilte Toyota weiter mit. Im schlimmsten Fall könne es in der Beschleunigungsposition stehen bleiben.

In den USA und Kanada hatte der Autohersteller seine Händler am Dienstag angewiesen, den Verkauf von acht Fahrzeugreihen einzustellen. Dazu gehören auch die beliebten Modelle Camry und Corolla. Damit reagierte Toyota auf die steigende Sorge über einen möglichen Defekt, der zu einer unbeabsichtigten Beschleunigung von Fahrzeugen führen kann.

ddp.djn/rab/mbr

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