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Staffelübergabe auf der Baustelle der Bremer Landesbank

Bremen – Knapp ein halbes Jahr haben die sichtbaren Abbrucharbeiten des Gebäudes der Bremer Landesbank gedauert. Bis zu 120 Arbeiter waren mit Entkernen und Abriss beschäftigt; insgesamt 32.000 Tonnen Bauschutt wurden abtransportiert. Das Abbruchgeschehen hat sich insbesondere in den Sommermonaten zu einem regelrechten Publikumsmagneten in der Bremer Innenstadt entwickelt. Nun sind die Baggerfahrer mit ihren Abbruchgeräten abgezogen. Bei strahlendem Sonnenschein hat das mit dem Abbruch des Bankgebäudes beauftragte Unternehmen BSG Bremer Sandhandel eine besenreine Baustelle übergeben. “Die Abbrucharbeiten wurden erfolgreich abgeschlossen”, verkündet stolz BSG-Geschäftsführer Hans Jürgen Braun.

Quellenangabe: "obs/Bremer Landesbank"
Quellenangabe: “obs/Bremer Landesbank”

“Hier wurde hoch professionell gearbeitet, der Abbruch ist termingerecht und ohne Beanstandungen vonstattengegangen”, betont Dr. Guido Brune, Mitglied des Vorstandes der Bremer Landesbank. “Ich bedanke mich bei allen, die an dem Abbruch unserer Bank mitgewirkt haben.” Von dem alten Bankgebäude sind nur die umlaufenden Kellerwände, die Kellersohle und die historische Fassade stehen geblieben. Davor erstreckt sich derzeit ein rund 3200 qm großes Baugrundstück. Hier richtet nun der Rohbauer seine Baustelle ein.

Der Rohbau der Bremer Landesbank, dessen Planung von dem Londoner Architekturbüro Caruso St. John Architects stammt, wird von dem Bauunternehmen Leonhard Weiss errichtet. Das Familienunternehmen aus Göppingen ist bundes- und europaweit tätig und hat sich in einem mehrstufigen Ausschreibungsverfahren durchgesetzt. “Es freut uns sehr, in Bremen einen weiteren Auftrag erhalten zu haben. Der Neubau ist von der logistischen und architektonischen Seite her äußerst anspruchsvoll. Solche Herausforderungen machen die Aufgabe für uns sehr spannend und reizvoll. Wir freuen uns darauf!”, sagt Thomas Kienle, Bereichsleiter Ingenieurhochbau von Leonhard Weiss.

Erste Bauarbeiten beginnen kurzfristig, denn es müssen Fundamente für zwei Baukräne gegossen werden. Die Kräne werden mit 38 bzw. 55 m Höhe die Baustelle sichtbar markieren.

Die Fertigstellung des Gebäudes ist für das Frühjahr 2016 geplant, dann folgt die Einrichtung für einen modernen Bankbetrieb. Die Wiedereröffnung ist für Sommer 2016 vorgesehen.

Quelle: ots

Veröffentlicht von:

Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Mittelstand-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über Tourismus, Familienunternehmen, Gesundheitsthemen, sowie Innovationen. Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: [email protected]
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