Frankfurt/Main. Die Sparda-Banken tauschen wegen der aufgetauchten Probleme beim Abheben von Geld und beim Bezahlen rund 400 000 Giro-/EC-Karten kostenlos aus. Betroffen seien dabei nur Giro-Karten mit den Laufzeitenden 2010 und 2011, teilte der Verband der Sparda-Banken am Mittwoch in Frankfurt am Main mit. Die Sparda-Gruppe ist nach eigenen Angaben die erste Bankengruppe Deutschlands, die sich zu einem Austausch der Karten entschieden hat.

Die betroffenen Karten werden den weiteren Angaben zufolge von Mitte Februar bis Anfang April schrittweise ausgetauscht. Die persönliche Identifikationsnummer (PIN) der Karten ändere sich dabei nicht. Der Austausch der betroffenen Karten sei der sicherste Weg, teilte die Gruppe weiter mit.

Die Sparda-Banken hätten sich bewusst für den Kartenaustausch entschieden und nicht für die Reparatur der Karten, hieß es. Andere Banken, so etwa die Postbank, hatten sich dagegen zur Umprogrammierung der fehlerhaften Software auf den Karten entschieden. Die Reparatur soll stattfinden, während der Kunde den Geldautomaten nutzt. Ab Februar sollen entsprechende Automaten aufgestellt werden.

ddp.djn/rab/kos

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