Berlin. Die deutsche Finanzwirtschaft wird sich mit insgesamt acht Milliarden Euro an der finanziellen Stabilisierung Griechenlands beteiligen. Dies sei der Beitrag der deutschen Kredit- und Versicherungswirtschaft für die nächsten drei Jahre, sagte Martin Kreienbaum, Sprecher des Bundesfinanzministeriums, am Freitag in Berlin.

Die Finanzwirtschaft hatte am Dienstag nach einem Gespräch mit Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) eine Beteiligung am griechischen Hilfspaket zugesagt. Banken und Versicherungen hätten sich bereiterklärt, bestehende Kreditlinien und das Anleiheengagement für die dreijährige Laufzeit des Hilfsprogramms aufrecht zu erhalten, sagte ein Ministeriumssprecher am Freitag in Berlin.

Insgesamt soll Griechenland mit 110 Milliarden Euro gestützt werden. Davon trägt der Internationale Währungsfonds 30 Milliarden Euro bei, von den Ländern der Euro-Zone kommen weitere 80 Milliarden Euro. Der Anteil Deutschlands beträgt 22,4 Milliarden Euro, die von der Förderbank KfW als Kredite gewährt und vom Bund garantiert werden.

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