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Post muss Afrikaner wegen Diskriminierung Schadenersatz zahlen

Hamburg. Die Deutsche Post muss einem Afrikaner wegen des Vorwurfs der Diskriminierung Schadenersatz in Höhe von 5400 Euro zahlen. Dieses Urteil habe das Hamburger Arbeitsgericht am Dienstag verkündet, sagte eine Gerichtssprecherin am Mittwoch auf ddp-Anfrage. Der 38 Jahre alte Mann von der Elfenbeinküste hatte sich wiederholt erfolglos als Briefzusteller bei der Post beworben. Das Unternehmen begründete die Ablehnung nach Angaben des Radiosenders NDR 90,3 mit den fehlenden Deutschkenntnissen des Mannes, die nach einem Telefonat beurteilt wurden. Nach Erhalt der Urteilsbegründung hat die Deutsche Post einen Monat Zeit, Berufung gegen das Urteil einzulegen.

ddp/jaw/mbr

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