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Penny will wieder Getränkedosen verkaufen

Düsseldorf. Der Discounter Penny nimmt die Getränkedose wieder ins Sortiment. Ab Juni seien in einem ersten Schritt in Nordrhein-Westfalen wieder Bier und Softdrinks in der bepfandeten Dose erhältlich, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Penny begründete dies mit Kundenwünschen sowie geringeren Logistikkosten. Weiter verwies das zur Rewe-Gruppe gehörende Unternehmen auf die hohe Recyclingrate von mehr als 96 Prozent. In den weiteren Wochen werde die Dose dann auch in anderen Regionen in die Penny-Regale zurückkehren. Das Unternehmen sieht sich selbst damit als «Trendsetter».

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) kritisierte den Schritt und appellierte an den Handel, sich seiner Verantwortung für den Klimaschutz bewusst zu sein. «Die Dose ist die ökologisch nachteiligste Verpackung», die von der Industrie immer wieder «schöngerechnet» werde, sagte DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch.

Zugleich verwies er darauf, das bereits in der Vergangenheit mehrere Versuche, die Dose flächendeckend zurück in den Handel zu bringen, gescheitert seien. Die Einführung des Dosenpfands sei segensreich gewesen, sagte Resch. Seitdem sei die Dose «mausetot». Insofern sehe die DUH dem Versuch «gelassen» entgegen.

Penny betreibt nach eigenen Angaben bundesweit 2400 Filialen.

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