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Kurzarbeit drückt auf Finanzen der Bundesagentur

Wiesbaden. Die Bundesagentur für Arbeit (BA) hat im vergangenen Jahr wegen der krisenbedingten Kurzarbeit deutlich mehr zahlen müssen. Die Ausgaben stiegen insgesamt um 23,4 Prozent auf 48,7 Milliarden Euro, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte. Die Leistungen für Kurzarbeit erhöhten sich auf 3,0 Milliarden Euro. Im Vorjahr hatten sie bei 0,1 Milliarden gelegen.

Wegen der Senkung des Beitragssatzes zur gesetzlichen Arbeitslosenversicherung fielen die BA-Einnahmen gleichzeitig um 10,4 Prozent auf 34,4 Milliarden Euro. Die Arbeitsagentur verzeichnete in Folge ein im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegenes Finanzierungsdefizit von 14,3 Milliarden Euro. 2009 hatte der Fehlbetrag noch bei 1,1 Milliarden Euro gelegen.

Die BA trug damit maßgeblich zur Finanzierungslücke der Sozialversicherung von insgesamt 14,7 Milliarden Euro bei. 2008 hatte die Sozialversicherung noch ein Plus von 3,8 Milliarden Euro ausweisen können.

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