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Kryptobörsen – Anlaufstelle für Investoren

Im Juli 2010 konnte ein Bitcoin für rund acht Cent erworben werden, heutzutage muss man rund 50.000 Euro zahlen, um Besitzer der begehrten Kryptowährung zu sein. Digitale Währungen wie der Bitcoin, XRP oder Tether sind auf dem aufsteigenden Ast und gelten weltweit als vielversprechende Geldanlage.

Bedingt durch Konjunkturpakete des Staats und Anleihen in Billionenhöhe sagen Prognosen nun eine Geldentwertung voraus. Aus diesem Grund suchen immer mehr Anleger nach passenden Investitionsmöglichkeiten. Die digitale Währung rückt immer mehr in den Vordergrund und gilt als attraktive Geldanlage. Wer Kryptowährungen kaufen möchte, bekommt diese über sogenannte “Kryptobörsen”. In den letzten Jahren haben sich immer mehr solcher Börsen entwickelt und im folgenden Artikel möchten wir Ihnen einen Überblick über die aktuellen Anbieter geben.

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Quelle: Bild von sergeitokmakov von pixabay
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Was ist eine Kryptobörse?

Hinter dem Begriff “Kryptobörse” versteht sich eine digitale Handelsplattform, welche den Tausch, An- und Verkauf von Kryptowährungen ermöglicht. Angelehnt an die klassische Börse ist der Preis eines Coins abhängig von Angebot und Nachfrage. Käufer können sich nun entscheiden, ob sie den direkten Weg über den Anbieter wählen oder ein Geschäft zwischen Käufer und Verkäufer bevorzugen.

Beim Direktkauf wird die Kryptowährung vom Anbieter der Plattform erworben. Positiv ist, dass der Prozess relativ schnell und unkompliziert vonstattengeht. Doch im Gegenzug fällt der Preis pro Coin oftmals höher aus. Denn die Anbieter kaufen die Coins vorrätig und besitzen somit ein eigenes Risiko, für welches der Endkunde aufkommen soll.

Entscheidet man sich für einen Kaufvertrag mit der Privatperson, fungiert die Plattform als Vermittler. Die Coins können zum Einkaufspreis erstanden werden, doch der Betreiber der Seite fordert einen Prozentsatz der Gebühren für die Vermittlung.

Der passende Handelsplatz

Durch die Vielzahl an Börsen stehen Investoren vor der Qual der Wahl. Um den passenden Handelsplatz zu finden, bietet es sich dementsprechend an, Qualitätskriterien als Entscheidungshilfe heranzuziehen. Achten sollte man auf die Sicherheit, den Datenschutz, die Benutzerfreundlichkeit und die verschiedenen Zahlungsmöglichkeiten.

Tatsächlich gibt es nämlich Plattformen, bei denen es Tradern nicht gestattet ist, mit Fiatgeld zu handeln. Das bedeutet, dass für einen Kauf oder einen Tauschhandel weder US-Dollar oder Euro noch irgendeine andere herkömmliche Währung genutzt werden kann. Die einzige Bezahlmöglichkeit sind Kryptowährungen.

Hier ein Überblick über die Vor- und Nachteile ausgewählter Kryptobörsen:

Binance

Binance ist als die Kryptobörse mit der höchsten Liquidität bekannt. Die Plattform entstand 2017 in Hongkong und erklomm innerhalb weniger Monate das Siegertreppchen der beliebtesten Kryptobörsen der Welt. Nichtsdestotrotz konnte Binance seine internationale Stellung noch nicht festigen.

Vor allem in Europa gestaltet sich das Nutzen von Binance als kompliziert. Kürzlich verkündete Einschränkungen – wie der Handelstopp mit Futures oder die fehlende Ein- und Auszahlung per Banküberweisung – zwingen Anleger dazu, sich nach einer Alternative zu Binance umzusehen.

eToro

In den letzten Monaten rührte eToro ordentlich die Werbetrommel, um auf das außergewöhnliche Angebot der Kryptobörse aufmerksam zu machen. Im Gegensatz zu anderen Anbietern offeriert die Plattform nämlich nicht ausschließlich den Handel mit Kryptowährungen, sondern ermöglicht ebenfalls Geschäfte mit Rohstoffen, Aktien und viel mehr. Doch, auch wenn eToro über rund 30 Altcoins verfügt, ist der Handel mit Futures und Margin bei eToro nicht möglich!

Bitpanda

In den Anfängen der Plattform wurde die digitale Währung mittels Verschlüsselung von Algorithmen getauscht, heutzutage ist es glücklicherweise ebenfalls möglich, eine digitale Brieftasche zu benutzen.

Bitpanda sticht hervor, da die User neues Einkommen mit der Hilfe von Kryptoassets generieren können. Investitionen können also eigenständig in die Wege geleitet werden. Die Handelsplattform besitzt zudem ein großes Portfolio an Zahlungsmöglichkeiten: Von PayPal über Giropay und Kreditkarten bis hin zu Neteller und Banküberweisung ist alles möglich. Allerdings ist eine Mindestzahlung von 0,001 Satoshi notwendig, um das System in vollem Umfang nutzen zu können.

Vivid

Eine relativ neue Anwendung in der Krypto-Branche ist Vivid Money. Das kostenlose Girokonto ermöglicht es Kunden von Vivid, Kryptowährung, Aktieninvestitionen, Währungsumtausch, anpassbare Unterkonten mit SEPA-fähigen IBANs und Belohnungen in Form von Cashback an einem Ort zu vereinigen.

Somit besitzen Vivid Kunden die Option, Investitionen in Kryptowährungen ohne Mindestbeträge und Provision zu tätigen. Vivid vereint dementsprechend die Funktionen eines herkömmlichen Kontos mit einem Krypto Konto.

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