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Das sollte jeder über E-Wallets wissen

PayPal und viel andere bieten heute die Möglichkeit, digitale Zahlungen schnell und sicher durchzuführen. Somit ist es wenig verwunderlich, dass viele Menschen bereits auf elektronische Geldbörsen zurückgreifen, um Transaktionen online zu tätigen. Doch welches sind die wichtigsten Anbieter und ist das E-Wallet auch für Kryptowährungen gedacht?

Eines vornweg: Das klassische E-Wallet, also «electronic wallet», wird gerne ebenfalls als DigitalWallet oder Cyberwallet bezeichnet. Dahinter steckt ein digitales System, welches sämtliche für eine Bezahlung nötigen Informationen speichert. Da es nur elektronisch existiert, gilt es als eine weitverbreitete und sichere Zahlungsweise. Kryptowährungen werden ebenfalls in einem Wallet gespeichert. Jedoch besteht dieses aus einer Art langer Zeichenkette und es wird nicht direkt der Coin darauf gespeichert, sondern viel mehr der private Schlüssel, der auf diese eindeutig verweist.

Wer online Ethereum günstig kaufen kann, braucht ein Wallet, um diese verwalten zu können. Dabei gibt es diverse Ausführungen an Wallets. Hierzu zählen Hardware-Wallets, die als physisches Gerät fungieren, aber auch Software-Wallets, die am PC oder dem Smartphone genutzt werden können. Steht der Ethereum Kurs profitabel und soll die Kryptowährung wieder veräußert werden, wird das Wallet samt Passwort benötigt. Dieses holt sämtliche zur Zahlung nötigen Details ein, wartet auf die Autorisierung durch den Nutzer und führt anschließend die Transaktion durch.

Ganz ähnlich funktionieren die E-Walles. Auch sie stellen eine Schnittstelle zwischen der realen Welt und dem Einkauf im virtuellen Raum dar. Denn mit ihnen lassen sich zum einen Dienstleistungen und Produkte kaufen. Doch ebenso ermöglichen sie, Angestellte und Freelancer virtuell zu entlohnen. Wer online bezahlen möchte, der muss nur die entsprechende Zahlungsart auswählen.

Am weitesten verbreitet ist PayPal. 20 Millionen Kunden alleine in Deutschland nutzen den Dienst, um Transaktionen mit diesem durchzuführen. Dabei wird das eigene Konto oder die Kreditkarte mit PayPal verbunden. Der Dienstleister selbst steht als Mittler dazwischen, was den Vorteil hat, dass persönliche Daten nicht direkt an die Person oder die Firma gehen, an die eine Zahlung geleistet wird. Für Privatkunden ist das Bezahlen als auch das Einzahlen von Geld auf das PayPal-Konto kostenlos.

Alternativ hierzu gibt es Payoneer. Dieser aus den USA stammende Anbieter ist vor allem bei Firmen und Unternehmen bevorzugt, die Freelancer bezahlen. Auch Fiverr und AirBnB offerieren diese Zahlungsweise mit dem E-Wallet. Der Vorteil ist, dass Kunden etwa ein Konto für unterschiedliche Währungen beantragen können. So lassen sich Überweisungen durchführen, als ob ein lokales Bankkonto bestehen würde. Darüber hinaus ist die Zahlung von einem Payoneer-Konto auf das Andere kostenlos. Der Dienst PayPal berechnet hier bis zu 35 Cent an Gebühren.

Für Konsumenten bieten sich zudem noch Apple Pay, Google Pay und Amazon Pay an. Bei Apple Pay können Kunden etwa mit dem iPhone oder der Apple Watch direkt im Laden bezahlen. Ebenso offerieren heute viele Banken das Bezahlsystem von Apple. Auch Google Pay ist ähnlich umfangreich. Diverse E-Commerce-Plattformen haben die Zahlung mit dem Dienst von Google im Programm. Karteninformationen werden dabei nicht mit dem Händler selbst geteilt. Gebühren fallen weder für den Käufer noch für den Händler an. Bei Apple Pay hingegen muss der Verkäufer eine Gebühr entrichten. Auch Amazon Pay wird heute in vielen Onlineshops als Zahlungsmittel angeboten. Ebenfalls bei dieser Art der Zahlung tragen die Händler die Gebühren. Bei der Übermittlung der Daten wird allerdings nicht die komplette Kartennummer geteilt. Lediglich die letzten vier Ziffern werden übermittelt.

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