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Krombacher Brauerei unterstützt Wiederaufforstungsprojekt in der Heimatregion

Kreuztal. Gemeinsam mit dem Waldland Hohenroth e.V. unterstützt die Krombacher Brauerei Bernhard Schadeberg GmbH & Co. KG aus Kreuztal-Krombach das Wiederaufforstungs-Projekt im „Ernsdorfer Bruch“ in Kreuztal.

Aktiver Beitrag im „Ernsdorfer Bruch“ zur Wiederaufforstung nach den Kyrill-Schäden: Von li. nach re Dr. Weihrauch (Krombacher Brauerei), Manfred Hellner und Herbert Hellner (Forstbetrieb Hellner), Kurt Wurmbach (Waldbesitzer WB), Martin Sorg (Förster), Hans-Rüdiger Schmidt (WB), Arne Siebel (Forstbetriebsgemeinschaft Kreuztal), Martin Werner (Waldgenossenschaft Kreuztal)
Aktiver Beitrag im „Ernsdorfer Bruch“ zur Wiederaufforstung nach den Kyrill-Schäden: Von li. nach re Dr. Weihrauch (Krombacher Brauerei), Manfred Hellner und Herbert Hellner (Forstbetrieb Hellner), Kurt Wurmbach (Waldbesitzer WB), Martin Sorg (Förster), Hans-Rüdiger Schmidt (WB), Arne Siebel (Forstbetriebsgemeinschaft Kreuztal), Martin Werner (Waldgenossenschaft Kreuztal)


Die Krombacher Brauerei setzt bei der Herstellung ihrer Produkte Rohstoffe von bester Qualität ein. Neben dem Malz, dem Hopfen, der Hefe kommt dabei vor allem dem Wasser höchste Bedeutung zu. Zwischen Wald und der Wasserqualität besteht dabei ein wichtiger Zusammenhang. Daher ist es für die Krombacher Brauerei, als eine der führenden Premiumbrauereien, ein wichtiges Anliegen, für den Schutz des Waldes aktiv zu werden.

Gemeinsam mit dem zuständigen Förster Martin Sorg vom Landesbetrieb Wald und Holz NRW (Regionalforstamt Siegen-Wittgenstein) wurde das unterstützenswerte Projekt definiert und ausgewählt. Die Krombacher Brauerei legte dabei Wert darauf, dass es sich um Naturschutzaktivitäten in der Heimatregion handelt, wo der Wald durch den Orkan „Kyrill“ und „Emma“ besonderen Schaden genommen hat.

Die Waldflächen befinden sich im „Ernsdorfer Bruch“ nördlich von Kreuztal. Das Waldgebiet ist durch Wasser geprägt: weite Bereiche sind wechselfreuchte Standorte, wo das Grundwasser dicht unter der Bodenoberfläche ansteht. Unterbrochen werden diese Flächen durch zahlreiche Bachläufe und Rinnsale. Solche Waldstandorte sind waldbaulich anspruchsvoll, da nur relativ wenige und recht spezielle Baumarten hier sicher und stabil wachsen können. Das Waldgebiet hat eine hohe Bedeutung für den Naturhaushalt sowie die Erholung der örtlichen Bevölkerung.

Durch die Stüme „Kyrill“ und „Emma“ sind insgesamt etwa 2 Hektar Fichtenwald auf mehreren Parzellen, überwiegend Kleinstprivatwald, umgeworfen worden. Diese Flächen konnten nun gemeinsam mit den Waldbesitzern wieder aufgeforstet worden.

Mehr als 4100 Jungbäume der Baumarten Stieleiche, Roterle, Bergahorn, Wildkirsche, Rotbuche sowie Weißtanne, Lärche und Eibe wurden im letzten halben Jahr gepflanzt.  Auf natürlichem Wege und ohne Zutun des Menschen wird diese Baumartenpalette ergänzt durch Bäume, Sträucher und Kräuter, die sich aus der Umgebung hier einfinden werden.

Zusätzlich sind 3 Kulturgatter angelegt worden. Gemeinsam mit 330 Wuchshüllen und 300 Bambusstäben, die die Waldbesitzer selbst angebracht haben, sollen sie den entstehenden Mischwald vor Schäden durch Wild schützen.

„ Die Pflanzung erfolgte nur punktuell und nicht flächig. Auf diese Weise sowie durch den Bau der Kulturgatter möchten wir die Selbstheilungskräfte der Natur bei der Wiederbewaldung der Sturmschadensflächen unterstützen. Unser Ziel ist dabei ein naturnaher, artenreicher und stabiler Mischwald anstelle der hier früher stockenden nicht standortgerechten Fichtenreinbestände.“, erläutert Förster Sorg das Vorgehen.

Mit den Spendenmitteln in Höhe von 5.000 Euro der Krombacher Brauerei als Ergänzung zur Förderung durch die öffentliche Hand wurden die Waldbesitzer in die Lage versetzt, dieses anspruchvolle und aufwändige Projekt zu verwirklichen.

Wiederaufforstungsprojekte haben einen besonderen Stellenwert im Rahmen des Umweltengagements der Krombacher Brauerei. Seit 2002 ist man, gemeinsam mit dem WWF, beim Schutz des Regenwaldes in Zentralafrika aktiv. Aktuell ging das Krombacher Klimaschutz-Projekt zur Wiedervernässung von Torfmooren in Borneo an den Start. Die Kooperation mit Waldland Hohenroth e.V. ergänzt nun die Naturschutzaktivitäten um ein weiteres Projekt in Deutschland.

Veröffentlicht von:

Sven Oliver Rüsche
Sven Oliver Rüsche
Sven Oliver Rüsche ist Gründer der Mittelstand-Nachrichten und schreibt über Wirtschaftsverbände, Macher im Mittelstand, Produkte + Dienstleistungen, Digitale Wirtschaft und Familienunternehmer. Er ist als Journalist Mitglied im DPV Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V. / Mitgliedsnummer: DE-537932-001 / Int. Press-Card: 613159-537932-002. Er ist unter [email protected] in der Redaktion erreichbar.
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