Immobilien für die Medizinbranche: So findet man sie
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Immobilien für die Medizinbranche: So findet man sie

2021-11-15-Immobilie
Quelle: geralt / pixabay.de
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Den richtigen Standort für eine Immobilie zu finden, ist nicht immer leicht. Oftmals müssen unglaublich viele Faktoren wie Bevölkerungsdichte, Transportwege und natürlich auch der Preis bedacht werden. Das gilt selbstverständlich auch für alle Unternehmen, die im medizinischen Bereich Produkte oder Dienstleistungen anbieten.

Ärzte, Apotheken, Therapeuten und Pflegeeinrichtungen müssen bei der Suche einer geeigneten Immobilie besondere Dinge beachten. Sind Kunden überhaupt in der Lage, den Standort leicht zu erreichen? Gibt es vielleicht Konkurrenz in unmittelbarer Umgebung? Unternehmen wie die Palm Firmengruppe haben sich darauf spezialisiert, Ärzten und Co. dabei zu helfen, die richtige Immobilien zu finden.

Allgemeine Standortfaktoren für die Immobiliensuche

Es gibt einige Kriterien für Immobilien, die für den medizinischen Bereich gelten – allerdings nicht exklusiv. Die folgenden Punkte sind genauso für einen Einzelhändler im Bereich Mode wichtig wie für einen Pflegeservice oder eine Apotheke. Deshalb sollten sie auch grundsätzlich als erstes gesichtet und den eigenen Ansprüchen entsprechend festgelegt werden.

Faktor Nummer eins sind die Kosten. Alle Unternehmer haben ein Budget, das bestimmt, welche Standorte erschwinglich sind und welche nicht. Außerdem bestimmt das Budget, ob eine Mietung oder doch eher der Kauf einer Immobilie sinnvoll ist. Das Budget sollte dabei immer einen Rahmen bilden, damit Flexibilität herrscht. Ist die Miete beispielsweise am oberen Ende des Budgets angesiedelt, sind keine weiteren Investitionen in Design oder Außenanlagen möglich. Am unteren Ende des Budgets bleibt hingegen Spielraum für Anschaffungen oder ein höheres Werbebudget.

Neben den Kosten spielt der tatsächliche Ort, in dem sich niedergelassen wird, eine Rolle. Denn für Unternehmen, die nicht ausschließlich online tätig sind, spielt die Zielgruppe eine Rolle. Die Anzahl der Einwohner ist da ein wichtiger Faktor, aber auch der Altersschnitt und der Lebensstandard gehören dazu. Dies kann noch präziser kalkuliert werden, wenn nicht nur der Ort, sondern auch der Stadtteil und die Straße genauer unter die Lupe genommen werden.

Standortfaktoren für den medizinischen Bereich

Für Unternehmen im medizinischen Sektor kommen weitere Standortfaktoren hinzu. Ganz weit oben steht hier die Konkurrenzsituation. Diese kann nämlich Vorteile oder Nachteile bieten. Manchmal fördern ähnliche Unternehmen sich gegenseitig – Apotheken in der Nähe von Pflegeeinrichtungen oder Ärzten profitieren stark.

Aber Konkurrenz kann natürlich auch schaden. In einem Ärztehaus stimmt das Zusammenspiel nur, wenn unterschiedliche Leistungen angeboten werden. Ein Allgemeinarzt in einer Immobilie mit drei Fachärzten für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde ist meist keine gute Kombination.

Außerdem ist Erreichbarkeit des Standorts wichtiger als in anderen Branchen. Menschen, die medizinische Einrichtungen aufsuchen, sind fast immer eingeschränkt. Manchmal ist das nur temporär der Fall (z.B. bei einem Bruch) oder aber dauerhaft (z.B. im Alter). Eine gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr sowie Barrierefreiheit sind extrem wichtig.

Neben dem Standort zählt aber auch das Innere der Immobilie. Denn Platz und die Aufteilung von Räumlichkeiten müssen auf den Zweck abgestimmt sein. Apotheken brauchen große Schaufenster, Arztpraxen hingegen einen Wartebereich. Aufenthalts- und Lagerräume sind ebenfalls zu bedenken, besonders dann, wenn Medikamente gelagert werden.

Zukunftsorientierte Planung

Bei der Suche nach dem perfekten Standort für das Unternehmen, sollte immer auch an die Zukunft gedacht werden. Für Ärzte, Pflegeeinrichtungen oder Apotheken bedeutet das, dass ein Blick auf die Entwicklung der unmittelbaren Umgebung geworfen wird. Gibt es Neubauten im Bereich des betreuten Wohnens? Gibt es staatliche Förderungsprogramm für Fachpersonal? Nimmt die Bevölkerung eher zu oder ab?

Ein Kosten- und Wohlfühlfaktor kann auch das Viertel sein, in dem die Immobilie steht. Eine hohe Kriminalitätsrate (oder auch gefühlte Unsicherheit) hält möglicherweise einige Kunden oder Patienten ab, erhöht aber meist auch die Kosten für die Versicherung. Gleiches gilt für Standorte, die von Umwelteinflüssen wie Fluten oder Stürmen betroffen sind.

Möchte man in der Zukunft flexibel bleiben, dann sollte man mit einem Partner für Immobilien zusammenarbeiten, der sich auskennt. Denn die Gründung einer Gemeinschaftspraxis oder der Umzug in ein passenderes Gebäude sind leichter zu organisieren, wenn man schon einen Ansprechpartner hat.

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