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Handwerk: Vier Millionen Arbeitslose wird es 2010 nicht geben

Osnabrück. Nach Einschätzung des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH) wird sich die Situation auf dem Arbeitsmarkt 2010 nicht so dramatisch zuspitzen wie befürchtet. Der neue ZDH-Generalsekretär Holger Schwannecke sagte der « Neuen Osnabrücker Zeitung» (Donnerstagausgabe) laut Vorabbericht: «Vier Millionen Arbeitslose werden wir im Jahresdurchschnitt 2010 nicht erreichen.»

Schwannecke sagte, das Handwerk stehe Ende 2009 wesentlich besser da als andere Wirtschaftsbereiche. Die meisten Handwerksbranchen hätten ihr Niveau halten können. «Dabei wird es meines Erachtens auch 2010 bleiben», betonte Schwannecke.

Allerdings hätten die Betriebe in diesem Jahr bis zu 60 000 Beschäftigte verloren, räumte Schwannecke ein. Zu Jahresanfang sei das Handwerk noch optimistischer gewesen, aber die Problembranchen litten mehr unter der Krise als zunächst angenommen.

Schwannecke sagte, wegen der Schwierigkeiten bei den exportabhängigen Betrieben und der Flaute auf dem Kraftfahrzeugmarkt müsse auch 2010 bei den Umsätzen erneut mit einem kleinen Minus kalkuliert werden. Bau- und Ausbaubetriebe profitierten weiter von der Verdoppelung des Steuerbonus’ und den öffentlichen Aufträgen aus den Konjunkturpaketen. «Jetzt wollen wir noch erreichen, dass die Aufträge der Kommunen auch über 2010 hinaus fertiggestellt und abgerechnet werden können. Das Programm darf nicht Ende Dezember wie ein Fallbeil enden», sagte der ZDH-Generalsekretär.

ddp.djn/roy

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