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Grazer Start-up Noki entwickelt intelligentes Türschloss der Zukunft

Europa bietet einen millionenfachen Markt: Bestehende Türen können binnen Minuten von jedermann mit Noki nachgerüstet werden

Graz/Wien – Das Grazer Start-up Noki ([www.noki.io] (http://www.noki.io/)) – sprich „no key“ – entwickelt ein smartes Türschloss, das einfach zu installieren ist und die Zutrittsverwaltung in unterschiedlichen Situationen maßgeblich vereinfacht. Als Türschloss mit permanenter Internetverbindung lässt sich Noki bequem an europäischen Schließzylindern nachrüsten.

Quelle: Noki
Quelle: Noki

Martin Pansy, Gründer und Geschäftsführer von Noki, zu den Produktvorteilen: „Im Gegensatz zu anderen Systemen muss der vorhandene Zylinder nicht ausgetauscht werden. Das intelligente Türschloss wird einfach an der Innenseite einer Haustür auf das bereits vorhandene Schloss aufgesetzt und mit drei Schrauben sicher am Zylinder befestigt. Die Steuerung mit dem Smartphone erfolgt per Bluetooth und WiFi – in maximal drei Sekunden ist das Schloss entriegelt. Selbstverständlich kann es auch mit dem Schlüssel geöffnet werden.“

Dank Noki lässt sich die Haustür mit dem Smartphone öffnen und schließen. Für die Internetverbindung ist eine Bridge erhältlich, die per Bluetooth mit Noki verbunden wird. Ob dauerhaft für Familienmitglieder oder vorübergehend für Gäste, Nachbarn und Freunde: Zugangsrechte können einfach und sicher mobil vergeben werden, das lästige Merken von Zahlencodes entfällt. Noki lässt sich mit Android-Smartphones und iPhones bedienen. Der Status des Türschlosses kann ebenfalls über das Smartphone eingesehen werden – verloren gegangene Smartphones können jederzeit deaktiviert werden.

Automatisches Öffnen & Schließen

Dank der Funktion „Automatisch Öffnen“ erkennt das System, wann man nach Hause kommt und es öffnet automatisch die Haustür. Das Smartphone kann dabei eingesteckt bleiben. Nach Verlassen der Wohnung wird die Tür wieder automatisch abgeschlossen. Bei einem Umzug lässt sich Noki einfach abnehmen, ohne Spuren zu hinterlassen. Das Design wurde in Kooperation mit dem internationalen Designbüro EOOS entwickelt.

Bankensichere End-to-End Verschlüsselung

Noki baut auf ein symmetrisches Verschlüsselungsverfahren mit 256Bit langen Schlüsseln, wie es im Zahlungsverkehr von Banken eingesetzt wird. Die Schlüsselpaare werden einmalig sowohl in der App als auch am Noki generiert und gespeichert, ohne dabei jemals über Bluetooth oder das Internet übertragen zu werden.

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Quelle: ots

Veröffentlicht von:

Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Mittelstand-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über Tourismus, Familienunternehmen, Gesundheitsthemen, sowie Innovationen. Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: [email protected]
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