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Gibt es gesunde Fertiggerichte?

Nicht jeder hat nach einem harten Tag am Abend noch die Zeit oder Lust, um sich ein frisches Abendessen zuzubereiten. Viele Deutsche greifen daher häufig zu Fertiggerichten, wenn es mal wieder schnell gehen muss. Und das muss nicht einmal ungesund sein, wenn man darauf achtet, die richtigen Produkte zu kaufen. Worauf man dabei achten sollte, das möchten wir Ihnen in dem folgenden Beitrag beantworten.

Können Fertiggerichte wirklich gesund sein?

Heutzutage muss es in vielen Lebensbereichen schnell gehen, weshalb viele Verbraucher zu Fertiggerichten greifen. Allerdings eilt diesen Ihr schlechter Ruf voraus, was vor allem der Tatsache geschuldet ist, dass Fertiggerichte häufig mehr Kalorien enthalten als nötig. Und auch der Fettgehalt liegt bei Fertiggerichten deutlich höher als bei einer frischen Mahlzeit. Häufig verwenden die Hersteller von Fertiggerichten gesättigte Fettsäuren, was in größeren Mengen die Gesundheit gefährden kann.

Außerdem befinden sich in vielen fertigen Lebensmitteln auch künstliche Zusätze, Geschmacksverstärker und viel Salz, was zwar für ein intensives Geschmackserlebnis sorgt, aber ebenfalls alles andere als gesund ist.

Fertiggerichte und die gesunden Alternativen

Es gibt einige Hersteller wie die Menü Manufaktur, die gesunde Fertiggerichte anbieten. Diese werden aus gesunden Zutaten frisch per Hand zubereitet und enthalten keine Geschmacksverstärker. Und auch im Supermarkt findet man bei genauem Hinsehen einige Alternativen zu den beliebtesten Fertiggerichten.

Gesunde Alternative zu Fertiggerichten aus der Mikrowelle

Eine tiefgekühlte Mahlzeit kann man in der Mikrowelle innerhalb weniger Minuten aufwärmen. Doch während die Bilder auf den Verpackungen vieler Fertiggerichte so aussehen, als wären diese frisch von der Oma gekocht worden, sieht das fertige Ergebnis leider häufig nicht ganz so appetitlich aus. Und auch der Geschmack hat mit einer frisch zubereiteten Mahlzeit nur wenig zu tun. Denn um Fertiggerichte länger haltbar zu machen, verwenden viele der Hersteller Konservierungsmittel, Stabilisatoren und andere künstliche Zusätze.

Eine gesunde Alternative zu solchen Fertiggerichten stellt tiefgekühltes Gemüse dar. Dieses enthält häufig sogar mehr Vitamine wie frisches Gemüse und durch das Einfrieren bleibt das Gemüse lange haltbar. Dazu ein Stück Fleisch aus der Pfanne und man hat im Handumdrehen ein leckeres und gesundes Abendessen.

Gesunde Pizza aus dem Kühlregal

Heutzutage muss es in vielen Lebensbereichen schnell gehen, weshalb viele Verbraucher zu Fertiggerichten greifen.
Foto: pexels.com

Die Pizza aus dem Kühlregal steht in vielen deutschen Haushalten regelmäßig auf dem Speiseplan. Das müsste nicht einmal ungesund sein, würden nicht viele der erhältlichen Tiefkühlpizzen einen hohen Kalorien-, Fett- oder Salzgehalt aufweisen. Dadurch kann eine einzige Salami-Pizza den halben Tagesbedarf an Fett abdecken sowie den gesamten Tagesbedarf an Salz. Zudem ist der Pizzateig reich an Kohlenhydraten und auch Vitalstoffe sucht man in Fertigpizzen zumeist vergeblich.

Wer sich dennoch hin und wieder eine Pizza gönnen möchte, der sollte zu einem Pizzateig aus dem Kühlregal greifen. Der ist nur begrenzt haltbar, enthält dafür allerdings auch keinerlei Konservierungsstoffe. Nach dem Ausrollen kann man den Teig ganz nach Belieben mit frischen Zutaten belegen. Auf diese Weise kann man sich innerhalb weniger Minuten eine Pizza zubereiten, die deutlich gesünder ist wie eine Tiefkühlpizza.

Alternative fertigen Nudelgerichten

Spaghetti mit Tomatensoße aus der Packung ist ebenfalls ein äußerst beliebtes Fertiggericht. Häufig braucht es nicht mehr, um Kinder nach dem Schultag glücklich zu machen. Doch leider hat die fertige Variante bis auf das Aussehen mit einer frischen italienischen Pasta nur wenig zu tun. Denn die meisten Fertigsoßen bestehen zu großen Teilen aus Tomatenmark, Wasser und einer Gewürzmischung. Während sich der Gehalt an Vitalstoffen bei solchen Gerichten in Grenzen hält, sind in diesen reichlich Kohlenhydrate enthalten.

Eine gesündere Alternative stellt eine Soße oder Pesto aus dem Glas dar, bei denen in den meisten Fällen auf künstliche Zusatzstoffe verzichtet wird. Am gesündesten wird die Pasta mit einer Soße mit dem Bio-Siegel und Vollkornnudeln. Dennoch sollten Verbraucher hierbei immer einen Blick auf die Zutaten werfen, da die Soßen einiger Hersteller Geschmacksverstärker und/oder Konservierungsstoffe beinhalten.

Veröffentlicht von:

Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Mittelstand-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über Tourismus, Familienunternehmen, Gesundheitsthemen, sowie Innovationen. Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: [email protected]
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