Fürstenwalde. Die Solarfirma Odersun AG mit Sitz in Frankfurt (Oder) hat am Mittwoch offiziell ihr neues Werk in Fürstenwalde eröffnet. Die Investitionskosten für die Fabrik «SunTwo» beliefen sich nach Firmenangaben auf knapp 50 Millionen Euro. Dort wurden vier Linien zur Serienfertigung von Solarzellen installiert, aus denen nebenan flexible Dünnschichtmodule gefertigt werden. Die Leistung des Werks liegt den Angaben zufolge zunächst bei 20 Megawatt pro Jahr.

Odersun trage dazu bei, dass Brandenburg einen Spitzenplatz bei Einsatz und Produktion der erneuerbaren Energien einnehme, sagte Landeswirtschaftsminister Ralf Christoffers (Linke) auf dem Festakt. Über 40 Prozent der in Deutschland produzierten Solarmodule kämen heute aus der Region Berlin-Brandenburg. Allein im Raum Frankfurt (Oder) habe die Branche in den vergangenen Jahren rund 400 Millionen Euro in moderne Produktionsanlagen investiert.

Es handelt sich um das zweite Werk der Odersun AG, die 2007 in Frankfurt (Oder) eine erste Produktionslinie in Betrieb genommen hatte. Das Fürstenwalder Werk soll nach Unternehmensangaben die vierfache Kapazität haben. Neben Odersun betreiben in Frankfurt (Oder) auch die Hamburger Conergy AG und die US-Firma First Solar Fabriken zur Herstellung von Solarmodulen. Erst vor einer Woche hatte First Solar Pläne zum Bau einer zweiten Fabrik in Frankfurt bekanntgegeben.

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