Bonn. Die Bundesnetzagentur beginnt heute (13.00 Uhr) mit der Versteigerung von Mobilfunkfrequenzen. Angeboten werden dabei Frequenzen in den Bereichen 800 Megahertz, sowie 1,8, 2,0 und 2,6 Gigahertz. Im Fokus stehen dabei die 800-MHz-Frequenzen, die durch das Abschalten des analogen Rundfunks frei geworden sind und eine höhere Reichweite haben. Diese Frequenzen sind an Ausbauverpflichtungen gekoppelt. Dadurch sollen bislang nicht erschlossene Gebiete mit breitbandigem Internet versorgt werden.

Zu der Auktion in einer ehemaligen Kaserne in Mainz zugelassen wurden die vier Mobilfunkanbieter T-Mobile, Vodafone, E-Plus und O2. Experten halten es für unwahrscheinlich, dass bei der Aktion mit einer Rekordeinnahme gerechnet kann. Bei der UMTS-Versteigerung im Jahr 2000 waren Einnahmen von rund 50 Milliarden Euro verbucht worden.

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