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Ex-VW-Betriebsratschef Volkert tritt Gefängnisstrafe an

Braunschweig. Der ehemalige VW-Betriebsratsvorsitzende Klaus Volkert sitzt fast zwei Jahre nach seiner Verurteilung jetzt im Gefängnis. Der in der VW-Affäre um Lustreisen und Sonderbonuszahlungen zu einer Strafe von zwei Jahren und neun Monaten Verurteilte habe Ende November die Haft angetreten, sagte am Mittwoch ein Sprecher der Staatsanwaltschaft in Braunschweig.

Der Strafantritt sei «nach vorheriger Ladung zum Strafantritt durch die Staatsanwaltschaft Braunschweig in die nach dem Vollzugsplan des Landes Niedersachsen vorgesehene Justizvollzugsanstalt» erfolgt. Nähere Angaben zum Inhaftierungsort wurden aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes nicht gemacht.

Das Urteil gegen Volkert war im September dieses Jahres rechtskräftig geworden, nachdem der Bundesgerichtshof (BGH) die Revision dagegen zurückgewiesen hatte. Nach Auffassung des BGH urteilte das Landgericht Braunschweig im Februar 2008 in allen wesentlichen Punkten «rechtsfehlerfrei». In dem Prozess in Braunschweig war Volkert der Beihilfe und Anstiftung zur Untreue für schuldig befunden worden. Der mitangeklagte frühere Personalmanager Klaus-Joachim Gebauer wurde wegen Untreue zu zwölf Monaten auf Bewährung verurteilt. Volkert und Gebauer galten als Schlüsselfiguren der VW-Affäre.

ddp.djn/bei/rab

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