Neuss. Für die 700 000 Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie in Nordrhein-Westfalen hat am Mittwoch in Neuss die erste Tarifverhandlungsrunde begonnen. Die IG Metall geht zunächst ohne konkrete Lohnforderung in die Verhandlungen, besteht allerdings auf mehr Geld, wie der IG-Metall-Bezirksleiter in Nordrhein-Westfalen, Oliver Burkhard, vor dem Treffen sagte.

Man gehe mit der Forderung nach mehr Geld, Sicherung der Beschäftigung sowie Übernahme der Auszubildenden in die Gespräche, betonte Burkhard. «Sichere Arbeitsplätze, Übernahme der Ausgebildeten und mehr Geld – das alles muss drin sein. Wir brauchen eine Brücke, die über das ganze Tal der Krise trägt. Die heutige Kurzarbeit darf nicht bereits auf halber Strecke enden», sagte der IG-Metall-Bezirksleiter.

Die Laufzeit der gültigen Tarifverträge für die Beschäftigten der Branche endet am 30. April.

ddp.djn/mbo/mwo

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