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Einzelhandelsumsatz in der Eurozone im April überraschend schwach

Luxemburg. Der Einzelhandel in der Eurozone hat sich im April wesentlich schwächer entwickelt als erwartet. Wie die Statistikbehörde Eurostat am Donnerstag in Luxemburg mitteilte, sanken die Umsätze im gemeinsamen Währungsraum um 1,2 Prozent gegenüber dem Vormonat. Das ist der stärkste Rückgang seit 18 Monaten. Ökonomen hatten mit einem minimalen Anstieg um 0,1 Prozent gerechnet, nachdem im März ein Umsatzplus von 0,5 Prozent verzeichnet worden war.

Auf Jahressicht lagen die Umsätze in der Eurozone um 1,5 Prozent niedriger. Volkswirte hatten nur ein kleines Minus von 0,2 Prozent erwartet, nachdem im März ein Zuwachs um 1,3 Prozent verzeichnet worden war.

In der gesamten EU setzte der Einzelhandel im April 1,2 Prozent weniger um als im Vormonat, binnen Jahresfrist ergab sich ein Minus von 1,6 Prozent.

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