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Die Metall- und Elektroindustrie: Die deutsche Qualität ringt um die Zukunft

Das Prädikat „made in Germany“ ist in kaum einem Industriezweig so wichtig wie in der Metall- und Elektroindustrie. Exzellente, zuverlässige und anspruchsvolle Arbeit wird von Unternehmen aus Deutschland einfach erwartet. Und die deutschen Unternehmen liefern.

Dieser Qualitätsanspruch ist etwas, was bereits viele junge Menschen in die Industrie lockt. Aber das heißt nicht, dass der Fachkräftemangel nicht auch in der Metall- und Elektroindustrie zu spüren wäre. Umso wichtiger ist es, dass die Vorzüge der vielen verschiedenen Einsatz- und Ausbildungsbereiche hervorgehoben werden. Die Karrierechancen sollten zum Top-Argument für viele Azubis, Studenten und Quereinsteiger werden.

Deshalb ist die Metall- und Elektroindustrie so wichtig

Wie viele Faktoren optimiert werden müssen, damit ein Flugzeug sicher durch den Himmel kommt, ist etwas, worüber viele Menschen gar nicht nachdenken. Dabei ist es unglaublich faszinierend, wie viele verschiedene Unternehmen hier zusammenspielen. Neben den Maschinenbauingenieuren, dem Wartungspersonal und den Software-Entwicklern muss beispielsweise auch ein Unternehmen wie die robemtall GmbH aus Rockenberg einwandfreie Ware liefern – in diesem Fall die Legierung EN AW-7075 .

Metallverarbeitung, Anlagebau, IT-Industrie, Gießereien, Meerestechnik – zur Metall- und Elektroindustrie zählen so viele einzelne Branchen und Unternehmen, dass problemlos behauptet werden kann, dass die moderne Gesellschaft zu 100 Prozent von ihr abhängig ist. Gerade in Krisenzeiten spürt daher die gesamte Wirtschaft Auswirkungen durch Lieferschwierigkeiten oder steigende Rohstoffpreise. Umso wichtiger ist es, dass deutsche Standards stets auf allerhöchstem Niveau bleiben – und das ist nur mit entsprechendem Fachpersonal und Nachwuchs möglich.

Junge Leute für die Branche

Alle Industriezweige der Metall- und Elektroindustrie hätten gerne mehr junges Personal. Ausbildungsstellen müssen zum einen besetzt werden. Doch damit ist es ja nicht getan, denn wenn der Nachwuchs sich nicht weiterentwickelt, bleibt der Fachkräftemangel ein Problem. Teure Rekrutierungsprogramme von staatlicher und privater Seite sind also keine Spielereien, sie sollen dafür sorgen, dass die deutsche Industrie weiter konkurrenzfähig bleibt.

Für diejenigen, die bereits als Ingenieur, Softwareentwickler oder Metalltechniker arbeiten, ist es meist schwer nachzuvollziehen, dass nicht mehr Schüler sofort nach ihrem Abschluss in die Industrie strömen. In den meisten Ausbildungsberufen ist die Bezahlung angemessen, außerdem gibt es kaum Grenzen, was Weiterbildung und somit Aufstiegschancen angeht.

Aber nicht nur das sollte (positiv) reizen: Auch die unterschiedlichen Spezialisierungen sind sehr interessant. So gibt es nicht den einen Ausbildungsberuf in der Elektroindustrie. Fluggeräteelektroniker, Elektroniker in der Betriebstechnik, Elektroanlagemonteur – sie alle lernen zwar am Anfang die gleichen Grundlagen, doch später arbeiten sie ganz unterschiedlich. Auch kaufmännische Ausbildungszweige können in die Industrie führen – zum Beispiel über eine Ausbildung zum/r Kaufmann/frau für Büromanagement oder für Logistikdienstleistungen.

Fortbildungsoptionen und weitere Annehmlichkeiten

Eine Industrie mit Zukunft, die hängeringend nach Nachwuchs sucht – man sollte meinen, die Telefone würden nicht stillstehen. Doch die Realität sieht anders aus. Die Ausbildungen und Studiengänge sind nicht für jeden geeignet und gerade junge Menschen zögern, wenn es darum geht, sich für einen klaren Karriereweg zu entscheiden.

Daher werben viele Unternehmen mit der Option des Dualen Studiengangs. Auch Annehmlichkeiten wie regelmäßige Fortbildungen oder Zusatzurlaub sind typisch geworden, um junge Menschen anzulocken und anschließend zu Fachkräften weiterzuentwickeln. In der Metallindustrie wird klassischerweise damit geworben, dass man nicht den ganzen Tag an einem Schreibtisch sitzt, sondern mit den Händen arbeitet und aktiv an der Gestaltung von Materialien und Produkten mitwirkt. Die Kehrseite davon ist das Werben um Fachkräfte, die vor allem theoretisch arbeiten und Innovationen vorantreiben sollen – häufig mit einem extrem starken Bezug zur IT-Branche.

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