Cybercrime: Besonders der Mittelstand ist betroffen
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Cybercrime: Besonders der Mittelstand ist betroffen

Der digitale Wandel verändert alle Branchen und Unternehmen. Auch der Mittelstand steht vor großen Herausforderungen. Die Wahrheit ist: Viele Unternehmen sind nicht gerüstet für die neuen Gefahren im Netz. Dabei sind die Schäden, die durch Hackerangriffe oder Datenklau entstehen, enorm. Unternehmen sollten die IT-Security ernst nehmen und eine starke Sicherheitsinfrastruktur aufbauen, ansonsten drohen Angriffe und Datenverlust.

Die unterschätzte Gefahr

Cyberkriminalität ist ein Sammelbegriff für alle Straftaten, die über das Internet oder andere digitale Medien begangen werden. Dabei kann es sich um Diebstahl der Identität, Cybermobbing oder Betrug handeln. Auch Angriffe auf Unternehmen und staatliche Einrichtungen gehören dazu. So können Hacker ganze Firmendatenbanken löschen oder gestohlene Kreditkarteninformationen nutzen, um Waren online zu bestellen. Viele Unternehmen haben nicht die richtigen Sicherheitsvorkehrungen getroffen. Sie sind nicht auf die Gefahr eines Cyberangriffs vorbereitet. Ebenso sind die Mitarbeiter auf diesem Gebiet meistens nicht richtig geschult.

Analyse der Schwachstellen

Die Branche spielt keine Rolle. Jedes Unternehmen ist den Gefahren von Cyberkriminellen ausgesetzt. Um potenziellen Angreifern zu entgehen, sollten präventive Maßnahmen ergriffen werden. Zur Verbesserung des Sicherheitsniveaus in Unternehmen dienen die IT-Security Schwachstellenanalysen. Hierbei wird das technische Sicherheitsniveau ermittelt, um die Einfallstore der Angreifer zu schließen. Dies kann helfen, Angriffe abzuwehren und frühzeitig zu erkennen.

Die Fälle häufen sich

In Deutschland ist die Zahl der Cybercrime-Fälle in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen. Laut dem Bundeskriminalamt gab es im Jahr 2021 insgesamt 146.363 Straftaten von Hackern und Computerbetrügern. Der angerichtete Schaden betrug 223,5 Milliarden Euro, was einem Anstieg von mehr als zwölf Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Besonders betroffen sind Unternehmen des Mittelstands. Laut dem Branchenverband Bitkom wurden 2018 rund 70 Prozent Opfer von Kriminellen in Internet. Vermutlich ist die Dunkelziffer viel größer. Betroffene haben Angst, dass ihr Unternehmen Schaden nehmen könnte, wenn ein digitaler Angriff bekannt wird.

Präventive Maßnahmen gegen Kriminelle im Internet

Die IT-Security ist ein wichtiger Bestandteil der Unternehmensstrategie und sollte hoch im Kurs stehen. Allerdings zeigt die Erfahrung, dass viele Unternehmen bei der Umsetzung nachlässig sind. Die beste Prävention gegen Cybercrime ist eine starke Sicherheitsinfrastruktur. Dies sollte Unternehmensdaten vor unbefugten Zugriffen schützen und die Weitergabe von vertraulichen Informationen verhindern. Ein effektives Sicherheitssystem setzt voraus, dass alle Mitarbeiter damit vertraut sind und wissen, wie es funktioniert. Eine wichtige Maßnahme ist es, regelmäßig die Software auf dem Computer zu aktualisieren und die Sicherheitseinstellungen zu überprüfen. Auch der Austausch von Daten sollte verschlüsselt erfolgen. Eine weitere Möglichkeit ist die Installation von Sicherheitssoftware.

Überlastung des Datennetzes

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Foto von Donald Tong: https://www.pexels.com/de-de/foto/ruckansicht-eines-schattenbildmannes-im-fenster-143580/

DoS-Attacken sind eine der häufigsten und gefährlichsten Arten von Cyberangriffen. Dabei versucht der Angreifer, ein Netzwerk oder einen Computer lahmzulegen, indem er ihn mit Anfragen überflutet. Dies kann dazu führen, dass das Zielsystem überlastet wird. DoS-Attacken können schwerwiegende Folgen haben, auch für mittelständische Unternehmen. Die Attacken sind relativ einfach durchzuführen und die Täter sind schwer zu identifizieren. Es gibt jedoch Möglichkeiten, sich dagegen zu schützen. Einigen Unternehmen nutzen spezielle Firewalls und andere Sicherheitsmaßnahmen, um Angriffe abzuwehren. Auch eine regelmäßige Wartung der IT-Systeme kann helfen, Schwachstellen zu identifizieren und zu beheben, bevor sie von Angreifern ausgenutzt werden können.

In den vergangenen Jahren ist die Zahl der Cybercrime-Fälle weltweit kontinuierlich gestiegen. Der Mittelstand ist besonders von Cyberkriminalität betroffen. Um die Mitarbeiter auf diese Bedrohung vorzubereiten, müssen sie regelmäßig geschult werden. Denn nur so können sie sich gegen Angriffe wehren und Schaden verhindern. Cybercrime ist eine ernsthafte Bedrohung – aber mit den richtigen Maßnahmen kann sich dagegen gewehrt werden.

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