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CRM-Software für den E-Commerce

Welche Rollen spielen mehrere Zahlungsmethoden, Künstliche Intelligenz sowie die Wahl zwischen eigenem Webshop oder Online-Marktplatz im E-Commerce?

 

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Quelle: pixabay.com

Unternehmen jeder Branche können von der Nutzung einer CRM-Software profitieren. Damit ein solches System jedoch sein volles Potenzial entfalten kann, muss es auch für den Einsatz im jeweiligen Betrieb ausgelegt sein. Die Branchenausrichtung spielt dabei eine entscheidende Rolle. Letztlich verfügt jede Branche über spezifische Prozesse, die es vom System abzubilden gilt. Im Folgenden wollen wir uns daher einmal näher mit den folgenden Fragen auseinandersetzen: Was ist CRM? Und worauf sollten E-Commerce-Unternehmen bei der Wahl einer geeigneten CRM-Software achten?

Customer Relationship Management für den E-Commerce

Eine CRM-Software übernimmt die Funktion, alle CRM-Prozesse digital abzubilden. Der Markt für CRM-Systeme ist überaus vielfältig, sodass sich für Unternehmen jeder Branche eine passende Software finden lässt. So haben Unternehmen auch bei der Suche nach einer geeigneten CRM-Software für den E-Commerce die Wahl zwischen zahlreichen Systemen, sodass die Entscheidung nicht immer leicht fällt. Aus diesem Grund wollen wir an dieser Stelle nun einmal einige, wichtige Faktoren behandeln, die bei der Software-Auswahl berücksichtigt werden sollen.

Online-Marktplätze

Jeder kennt sie: Online-Marktplätze wie Amazon, eBay und Co. Es gibt zahlreiche Argumente für die Nutzung eines Online-Marktplatzes für den Vertrieb der eigenen Produkte. Einerseits sind die Einstiegshürden bei der Nutzung eines Online-Marktplatzes deutlich geringer. Der eigene Online-Shop müsste zunächst aufgesetzt und etabliert werden. Auch stellen sich Fragen bzgl. des Designs und Layouts, des richtigen Baukastens, der richtigen Bezahlsysteme etc. nicht. Ein weiteres Argument für die Nutzung eines etablierten Onlineshops ist die Reichweite. Plattformen wie Amazon haben tagtäglich etliche Nutzer, die zu potenziellen Kunden des eigenen Unternehmens werden könnten.

Der eigene Online-Shop

Doch auch das Aufsetzen eines eigenen Online-Shops hat gewisse Vorteile. Beispielsweise haben Unternehmen hier mehr Freiraum in Bezug auf die Gestaltung des Shops, die verwendeten Zahlungsmethoden und vieles mehr. Ebenfalls muss nicht ein Teil des Umsatzes an einen externen Marktplatz-Betreiber abgetreten werden. Dies stellt einen wesentlichen Vorteil gegenüber externen Betreibern dar. Letztlich lässt sich jedoch keine pauschale Empfehlung für Marktplätze oder Online-Shops aussprechen. Vielmehr gilt es individuell abzuwägen, welches Modell besser für den eigenen Betrieb geeignet ist.

Künstliche Intelligenz in der Unternehmenssoftware

In jedem Fall sollten jedoch die Daten aus dem Onlineshop auch im CRM-System zugänglich gemacht werden. So lassen sich das Verhalten sowie die Präferenzen der Online-Kunden vollumfänglich analysieren. In Kombination mit den weiteren, in der Unternehmenssoftware vorhandenen Kundendaten entsteht so eine 360°-Sicht auf die eigenen Kunden. Gleichzeitig lassen sich durch die Analyse der Webshop-Daten auch die Absatzchancen erhöhen. Hier kommt vor allem das Cross- oder Upselling zum Tragen. KI-gestützte Webshop-Systeme erfassen das Verhalten von Online-Kunden. Dazu zählen beispielsweise die bereits erworbenen Artikel, die sich im Warenkorb befindenden Produkte oder zuvor angesehene Artikel. Auf Grundlage dieser Informationen lassen sich dann automatisiert Empfehlungen platzieren. Ein Beispiel für derartige Empfehlungen sind Bereiche wie „Andere Kunden kauften auch“ oder „Wird häufig zusammen gekauft“.

Mehrere Zahlungsmethoden

Zu guter Letzt sollte der Stellenwert der verfügbaren Zahlungsart keinesfalls unterschätzt werden. Die meisten Online-Käufe werden abgebrochen, weil die von Kunden gewünschte Zahlungsart nicht zur Verfügung steht. Dies entspricht unzähligen letztlich nicht-getätigten Käufen und somit verlorenem Umsatz, der durch die Implementierung weiterer Zahlungsarten hätte erwirtschaftet werden können. So empfiehlt es sich nicht nur, ein breites Angebot zur Verfügung zu stellen, sondern sich auch aktiv mit den von Kunden präferierten Zahlungsarten auseinanderzusetzen. Auch diese Informationen lassen sich zentral in einem CRM-System für den E-Commerce hinterlegen und verwalten.

Die richtige CRM-Software für den E-Commerce

Es wird deutlich, dass E-Commerce Unternehmen stark von der Nutzung einer geeigneten CRM-Software profitieren können. Betriebe, die im Onlinehandel tätig sind, sollten genau die Vor- und Nachteile zwischen Online-Marktplatz und eigenem Webshop abwägen und die Daten aus diesen Absatzwegen in das eigene CRM-System einspeisen, um ein möglichst vollständiges Bild der eigenen Kunden zu erhalten.

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