München/Peking. Der Autobauer BMW will seine Produktion in Asien ausbauen. Der Geländewagen X1 solle künftig auch in China gefertigt werden, sagte Unternehmenschef Norbert Reithofer am Donnerstag in Peking. Der Wagen könne eines der ersten Fahrzeuge sein, die im geplanten Werk in Tiexi in der Region Shenyang montiert würden. Diese Möglichkeit werde derzeit geprüft. BMW stellt derzeit Fahrzeuge der 3er- und 5er-Serie in China her.

Mit dem Bau des neuen Werks wolle das Unternehmen die Zahl der in China produzierten Autos von derzeit 41 000 auf 100 000 erhöhen, sagte Reithofer. Die Produktion solle 2012 aufgenommen werden. BMW will das Werk gemeinsam mit seinem Joint-Venture-Partner Brilliance China Automotive errichten, die Investitionen von 560 Millionen Euro würden sich die Partner teilen.

China bleibe einer der attraktivsten Märkte in der Welt, sagte Reithofer. Das asiatische Land ist inzwischen der viertgrößte Absatzmarkt für BMW, 2009 verkaufte das Unternehmen dort rund 90 000 Fahrzeuge.

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