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BMW macht wegen Absatzkrise knapp fünf Prozent weniger Umsatz

München. Der Autohersteller BMW hat im abgelaufenen Jahr aufgrund der zeitweise sehr schwachen Nachfrage einen Umsatzrückgang verbucht. Die Einnahmen reduzierten sich 2009 um 4,7 Prozent auf 50,68 Milliarden Euro, wie der Münchener DAX-Konzern am Freitag mitteilte. Weitere Ertragskennziffern veröffentlichte das Unternehmen nicht. Seine Bilanz will BMW am 17. März vorstellen.

Der Konzern verkaufte 2009 den Angaben zufolge knapp 1,3 Millionen Autos, davon 1,07 Millionen der Kernmarke. Das entspricht einem Minus von gut einem Zehntel. Trotz dieses deutlichen Rückgangs verteidigte BMW die Position als weltweit größter Luxusautohersteller. Dahinter rangierten die Daimler-Marke Mercedes-Benz mit 1,01 Millionen verkauften Wagen und die Volkswagen-Tochter Audi, die 950 000 Pkw an die Kunden brachte.

Trotz der schweren Wirtschafts- und Branchenkrise dürfte BMW im vergangenen Jahr damit schwarze Zahlen geschrieben haben. Zwar nannte das Unternehmen keine Ertragsprognose. Das Management hatte aber betont, dass im Falle eines Absatzschwunds von nicht mehr als 15 Prozent wohl die Gewinnschwelle erreicht würde.

«Wir sind zuversichtlich, dass die BMW Group im abgelaufenen Geschäftsjahr wie geplant ein positives Konzernergebnis vor Steuern erzielt hat», sagte Vorstandschef Norbert Reithofer. Dies zeige, dass das konsequente Kostenmanagement sowie die umfangreichen Maßnahmen zur Verbesserung der Profitabilität griffen.

Dank eines erwarteten Wachstums in den USA, China und Deutschland bekräftigte BMW das Ziel, 2010 die Auslieferungen im einstelligen Prozentbereich zu steigern.

ddp.djn/jwu/fgr

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