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Bitkom: Umsätze in der Hightech-Branche übertreffen Erwartungen

Stuttgart/Berlin. Die deutsche Informations- und Telekommunikationsindustrie wird nach Schätzungen des Branchenverbandes Bitkom in diesem Jahr mehr einnehmen als erwartet. Demnach steigt der Umsatz im laufenden Jahr um 1,4 Prozent auf 141,6 Milliarden Euro, wie Bitkom-Präsident August-Wilhelm Scheer am Dienstag in Stuttgart sagte.

Im Frühjahr war der Verband noch von einer schwarzen Null ausgegangen. 2011 werde die Branche voraussichtlich 144,5 Milliarden Euro umsetzen. Auf Jahressicht sei das ein Plus von 2 Prozent. Besonders gefragt seien Geräte wie Smartphones, mobile Computer und Flachbildfernseher.

Der Markt für Informationstechnik werde in diesem Jahr 65,4 Milliarden Euro umsetzen, 2,7 Prozent mehr als 2009. Im kommenden Jahr wachse die IT-Branche Schätzungen zufolge um 4,3 Prozent. Erstmals seit längerem zeige sich dabei die IT-Hardware als Treiber: Der Umsatz mit PCs steige im laufenden Jahr um 4,4 Prozent auf 6,6 Milliarden Euro. Neben Notebooks etablierten sich auch Netbooks und Tablet-PCs, sagte Scheer. Dem Verband zufolge werden 2010 rund 450.000 Tablet-PCs in Deutschland verkauft. Bei den stationären PCs entwickelten sich sogenannte All-in-One-Geräte, bei denen der Monitor in das Gehäuse integriert ist, zu einem wichtigen Marktsegment.

Der Markt für Telekommunikation liegt laut Bitkom mit einem Umsatz von insgesamt 63,6 Milliarden Euro nahezu auf Vorjahresniveau (minus 0,2 Prozent). 2011 würden die Erträge voraussichtlich um 0,3 Prozent steigen. Der Umsatz mit Handys und anderen Endgeräten kletterte in diesem Jahr nach einem kräftigen Rückgang 2009 um 4,8 Prozent auf 4,6 Milliarden Euro. Dabei machten Smartphones inzwischen ein Viertel aller verkauften Handys und 40 Prozent des Umsatzes aus.

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