Berlin. Die Bedeutung des Handwerks ist in den neuen Bundesländern seit der Wiedervereinigung deutlich gestiegen. Die Zahl der Betriebe habe sich seit 1989 von rund 85 000 auf mehr als 179 000 erhöht, geht aus der Nachrichtenagentur ddp vorliegenden Zahlen des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH) hervor.

Damit habe das Handwerk einen entscheidenden Beitrag zur Entwicklung der neuen Bundesländer geleistet. Die Zahl der Beschäftigten sei von etwa 450 000 auf 781 000 gestiegen, die Zahl der Auszubildenden habe sich von 23 500 auf 64 295 mehr als verdoppelt. Mit einem Festakt begeht der ZDH am 8. Juli in Zwickau das 20. Jubiläum des Beitritts der 15 Handwerkskammern der DDR und der Fachverbände zum ZDH.

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