Cupertino. Der US-Computer- und Handyhersteller Apple hat im ersten Quartal seines laufenden Geschäftsjahres 2009/2010 einen Umsatz- und Gewinnsprung verzeichnet. Wie das in Cupertino im US-Bundesstaat Kalifornien ansässige Unternehmen am Montagabend mitteilte, stieg der Überschuss im Dreimonatszeitraum per 26. Dezember binnen Jahresfrist von 2,26 Milliarden auf 3,38 Milliarden Dollar (2,39 Milliarden Euro).

Im selben Zeitraum kletterte der Umsatz von 11,88 Milliarden auf 15,68 Milliarden Dollar. Analysten hatten lediglich mit 12,08 Milliarden Dollar gerechnet. Grund für die positive Entwicklung sei die hohe Nachfrage sowohl nach iPhone-Handys als auch nach Macintosh-Computern. Für das laufende zweite Quartal stellte das Unternehmen einen Umsatz zwischen 11,0 Milliarden und 11,4 Milliarden Dollar in Aussicht.

Weiter teilte der Konzern mit, im ersten Vierteljahr des laufenden Geschäftsjahres weltweit 8,7 Millionen iPhone-Handys verkauft zu haben. Vor allem in Asien habe sich die Nachfrage versechsfacht. Im selben Zeitraum brachte Apple den Angaben zufolge 3,36 Millionen Computer an die Kunden, ein Drittel mehr als im Vorjahr. Einzig der Absatz der als iPods bekannten tragbaren Musikabspielgeräte sei Vergleich zum Vorjahr um acht Prozent auf 21 Millionen Einheiten gesunken.

Apple erklärte die Quartalsleistung zum «höchsten Umsatz und Gewinn aller Zeiten». Gestützt wurden die Apple-Zahlen jedoch auch von einer veränderten Bilanzierung. Demnach durfte der Konzern den iPhone-Umsatz sofort ansetzen, statt ihn wie bislang geschehen über 24 Monate zu verschieben.

Am Mittwoch (27. Januar) will Apple seine neuesten Produkte vorstellen. Allgemein wird erwartet, dass es sich dabei um eine Art Tablet-PC handelt. Laut Spekulationen könnte das Gerät «iSlate» oder «iTablet» heißen und eine Mischform aus iPod Touch, iPhone und Macintosh-Computer sein.

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