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Messer sichert führende Position auf dem chinesischen Spezialgasemarkt

Der weltweit größte eigentümergeführte Industriegasespezialist Messer produziert nun Spezialgase auch im ostchinesischen Suzhou, in der Provinz Jiangsu. Von dort aus werden Unternehmen aus der Elektronikindustrie beliefert, insbesondere die Hersteller von Flachbildschirmen, Halbleitern, LEDs und Fotovoltaik. Mit einer Gesamtinvestition von 33 Millionen Euro soll das neue Werk künftig als Produktions- und Logistikzentrum von Messer in China dienen. Gase wie Stickstoff oder Sauerstoff und spezielle hochreine Gasgemische für die Elektronikindustrie werden immer da produziert, wo sie benötigt werden. Messer hat Produktionsstätten in 30 Ländern in Europa und Asien.

Quelle: Messer Group GmbH
Quelle: Messer Group GmbH

Das neue Werk für Spezialgase ist mit hochmodernen Produktions- und Reinigungseinrichtungen sowie einer zusätzlichen Abfüllstation ausgestattet. Jährlich können hier 600 Tonnen Stickstoffoxydul (N2O) mit einer Reinheit von 99,9995 Prozent und andere hochreine Gase für elektronische Anwendungen produziert werden, beispielsweise Silan (SiH4), Ammoniak (NH3) und Wasserstoff sowie verschiedene Gasgemische.

„Die Investition in eine neue Produktionsstätte unterstreicht das Bekenntnis zur Wachstumsstrategie von Messer. Außerdem nutzen wir mit dieser Entscheidung unsere Entwicklungschancen und reagieren flexibel auf den veränderten Gase-Bedarf unserer Kunden“, sagt Werner Hickel, Geschäftsführer von Messer in China.

Bereits 1998 gründete Messer ein eigenes Spezialgasewerk in Wujiang bei Suzhou. Die neue Anlage ist ein wichtiger Meilenstein und stärkt Messers Position als führender Spezialgase-Lieferant im chinesischen Markt. Vor allem aber ermöglicht die Investition, eine Deckung der gestiegenen Kundennachfrage.

Veröffentlicht von:

Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Mittelstand-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über Tourismus, Familienunternehmen, Gesundheitsthemen, sowie Innovationen. Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: [email protected]
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