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Landtagsabgeordneter Ittershagen informiert sich umfassend bei Pyral

Pyral AG führt CDU-Abgeordneten durch Freiberger Betrieb und erläutert ihre innovative Wertstoffgewinnung

Die Wertstoffverwertungsfirma Pyral AG hatte gestern Steve Johannes Ittershagen zu Gast. Der Freiberger CDU-Landtagsabgeordnete besichtigte auf Einladung der Pyral AG deren Freiberger Betriebsgelände und informierte sich eingehend über die innovative Aluminium-Wertstoffgewinnung und weitere Vorhaben, aber auch über die Sorgen des Familienunternehmens. Patrick un d Andreas Reissner von der Unternehmensleitung zeigten sich hocherfreut, wie viel Zeit sich der Landtagsabgeordnete für seinen Besuch nahm. Bereitwillig beantworteten sie beim Rundgang durch das Unternehmen alle Fragen des Freiberger Abgeordneten, der selbst ebenfalls in der freien Wirtschaft tätig ist. Neben den Betriebsabläufen bei der Pyral AG waren natürlich auch die Umwelt- und Sicherheitsauflagen Gegenstand der intensiven Gespräche, hatte doch das Unternehmen in der Vergangenheit durch wiederholte Brandstiftung unverschuldet für Schlagzeilen gesorgt.

Quelle: MEDIENKONTOR Dresden / Edwin Seifert
Quelle: MEDIENKONTOR Dresden / Edwin Seifert

Allein seit 2010 ist das Verwertungsunternehmen mit Standorten in Freiberg und Mittweida viermal Opfer von Brandanschlägen geworden. Die letzte kriminelle Tat fand am 20. Juli in Mittweida statt. „Wir investieren derzeit massiv in die Sicherheit”, berichtete Patrick Reissner anlässlich des Besuches von Ittershagen. „Wir haben in Freiberg Überwachungskameras installiert und eine hohe Mauer um unseren Lagerplatz gezogen.” Auch beim Thema Emissionen konnte Reissner den CDU-Landtagsabgeordneten auf den neuesten Stand bringen. „Wir halten alle Grenzwerte ein. Anders lautende Berichte entbehren jeder Grundlage”, bekräftigte Reissner seitens der Pyral AG. „Wir verarbeiten keinen Müll, sondern Ballen mit wertvollen Rohstoffen, die wir bezahlen müssen. Aus dem angelieferten vorsortierten Material gewinnen wir dann Aluminium in seinen verschiedensten Legierungen.”

Steve Ittershagen zeigte sich bei seinem Rundgang von der Pyral AG beeindruckt. „Die Pyral AG zählt zu den renommiertesten Verwertungsunternehmen für Aluminium in Deutschland und ist mit ihren über 80 Mitarbeitern ein wichtiger Arbeitgeber im Landkreis Mittelsachsen”, erklärte der Landtagsabgeordnete. „Selbstverständlich müssen Grenzwerte eingehalten werden. Pyral tut dies. Das Unternehmen allerdings ständig unter Generalverdacht zu stellen, hilft niemandem. Ich rufe in diesem Zusammenhang alle Beteiligten zur Mäßigung auf. Schließlich ist Pyral ein geradezu grünes Unternehmen, denn es sorgt für die Zweit- und Drittverwertung des wichtigen Rohstoffes Aluminium und recycelt Aluminiumlegierungen sogar sortenrein. Unternehmen wie Pyral sorgen dabei volkswirtschaftlich gleichzeitig für eine enorme Energieeinsparung. Wenn wir in Deutschland alle brav und ordentlich Müll trennen, dann steht eben am Ende des Weges auch eine Firma wie Pyral, die sich um die Verwer tung der Rohstoffe kümmert. Dass sie dies so energiesparend und umweltfreundlich tut, kann ich nur begrüßen.”

Über die Pyral AG: Die Pyral AG mit Standorten in Freiberg und Mittweida gehört zu den deutschlandweit führenden Aluminium-Aufbereitern. 2005 in Freiberg gegründet, produziert das Unternehmen aus aluminiumhaltigen Verbundstoffen sortenreines Aluminium in unterschiedlichen Formen und Legierungen. Den Rohstoff bezieht das Unternehmen u. a. aus der kommunalen Sammlung (Aluminiumleicht-verpackungen aus dem Gelben Sack), aber auch von Lieferanten aus der Industrie wie zum Beispiel der Auto- und Getränkeindustrie.

Die Pyral AG betreibt am Standort Freiberg eine umweltfreundliche und ressourcen-schonende Pyrolyseanlage, eine eigenentwickelte Wirbelschichtanlage (Pyradec®) sowie ein Aluminiumschmelzwerk. Bei der Pyrolyse werden im Niedrigtemperatur-verfahren bei ca. 500 Grad Celsius organische Verschmutzungen ohne Sauerstoffzufuhr vom Aluminium getrennt. Pyradec®, ein Verfahren nach dem Wirbelschichtprinzip, sorgt für die Säuberung des Leichtmetalls, das im Anschluss sortenrein wieder dem Wertstoffkreislauf zugeführt wird.

In Mittweida betreibt die Pyral AG eine Anlage auf dem neuesten Stand der Technik, spezialisiert auf die mechanische, optosensorische und röntgenbasierte Aufbereitung von Metallen. Dabei können sogar Legierungen voneinander getrennt werden.

Die Pyral AG, mit derzeit rund 87 Mitarbeitern, legt großen Wert auf Umweltschutz, Ökologie und nachhaltiges Wirtschaften.

Quelle: Medienkontor

Veröffentlicht von:

Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Mittelstand-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über Tourismus, Familienunternehmen, Gesundheitsthemen, sowie Innovationen. Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: [email protected]
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