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Erfolgreiche Paid Content Modelle

Hamburger Morgenpost, Golem.de und flassbeck-economics über ihre Erfahrungen mit LaterPay

München – Die Frage nach dem richtigen Einsatz von Paid Content erscheint für Verlage wie die Suche nach dem heiligen Gral. Die Hamburger Morgenpost, Golem.de und flassbeck-economics haben sich für LaterPay entschieden, um Geld mit ihren digitalen Inhalten zu verdienen. Welche Erlösmodelle von LaterPay sie einsetzen und wie ihre Erfahrungen damit sind, berichten sie hier.

Henning Langer - Quelle: Hamburger Morgenpost/ Quinke Networks GmbH
Henning Langer – Quelle: Hamburger Morgenpost/
Quinke Networks GmbH

Die Hamburger Morgenpost (Mopo) bietet seit November 2014 ausgewählte Hintergrund-Geschichten, Serien und den Veranstaltungskalender „Plan7″ zu einem Preis von 10 bis 40 Cent pro Artikel an. Auf der Website www.mopo.de kommt die Pay-per-Use Funktion von LaterPay zum Einsatz. So können Inhalte bereits ab 5 Cent angeboten werden, wobei die Registrierung und Abrechnung erstmals erfolgt, wenn der User websiteübergreifend 5 Euro konsumiert hat.

Pro Tag werden auf www.mopo.de durchschnittlich drei kostenpflichtige Artikel angeboten. Dabei liegt die Conversion-Rate vom Aufruf eines Artikels bis zum Kauf bei rund 70 Prozent. Nur rund 30 Prozent der User entscheiden sich nach dem LaterPay Dialog („jetzt lesen, später zahlen”) gegen den Kauf eines Artikels. Besonders gut verkaufen sich bei Mopo exklusive Geschichten über Hamburg aus Sport und Gesellschaft. Einige der kostenpflichtigen Artikel verkaufen sich in vierstelliger Anzahl pro Tag. Auf Basis der durchschnittlichen Unique User von www.mopo.de liegt die Conversion-Rate bei exklusiven Inhalten zwischen 10 Prozent bis 30 Prozent. Seit dem Einsatz von LaterPay hat Mopo keine negativen Effekte hinsichtlich Traffic und dem Ranking in Suchmaschinen festgestellt.

Henning Langer, Leiter Digital bei der Mopo, zieht ein positives Fazit: „Wir sind mit der Zusammenarbeit sowohl hinsichtlich der Menge der Artikelkäufe als auch mit LaterPay als Partner sehr zufrieden. Nach Beendigung des langlaufenden Tests werden wir nun daran gehen, die Anzahl der Paid-Artikel auszubauen.”

Golem.de bietet seit 2014 ein eigenes Abo-Modell an. User können das „Golem pur” genannte Abo für einen Monat (4 Euro), für ein Halbjahr (18 Euro) oder für ein Jahr (30 Euro) buchen, um die Website ohne Werbung und mit weiteren Vorteilen zu nutzen. Mit den LaterPay Zeitpässen bietet Golem.de zusätzlich die Option für ein Schnupper-Abo an. Entweder für drei Tage (1 Euro) oder sieben Tage (2 Euro) können User auf diesem Weg das „Golem pur”-Abo testen.

Benjamin Sterbenz, Chefredakteur von Golem.de, kommentiert: „Seit Mai 2015 setzen wir Zeitpässe von LaterPay ein. Auf Basis unseres begeisterten Leserfeedbacks können wir sagen, dass sich 90 Prozent unserer Nutzer nach dem Erwerb von Drei- und Sieben-Tage-Zeitpässen für ein langfristiges ‘Golem pur’-Abo entschieden haben.”

Benjamin Sterbenz - Quelle: Golem.de/Quinke Networks GmbH
Benjamin Sterbenz – Quelle: Golem.de/Quinke Networks GmbH

Heiner Flassbeck veröffentlicht auf www.flassbeck-economics.de kritische Analysen und Kommentare zu Wirtschaft und Politik. Seit April 2015 hat er mit LaterPay den Schritt hin zu Paid Content gewagt: „Der befürchtete technische Integrationsaufwand und die Angst mit Paid Content User zu verprellen, lässt viele Anbieter vor dem Einsatz von Paid Content Lösungen zurückschrecken. Seit fast einem Jahr setzen wir nun bereits auf LaterPay und hatten kaum Startschwierigkeiten. Mit Paid Content im Internet lässt sich Geld verdienen, wenn man Inhalte anbietet, die sich von der Masse unterscheiden und die Technik funktioniert.”

 Heiner Flassbeck - Quelle: flassbeck-economics.de/Quinke Networks GmbH
Heiner Flassbeck – Quelle: flassbeck-economics.de/Quinke Networks GmbH

Neben Zeitpässen setzt flassbeck-economics auf Pay-per-Use von LaterPay. Nutzer können einen Teil eines Artikels kostenfrei lesen und sich anschließend für den Kauf entscheiden. Außerdem kommt auf www.flassbeck-economics.de mit der dynamischen Preissetzung eine Funktionalität zum Einsatz, die eine automatische Preisanpassung ermöglicht. Der Preis von Artikeln die bei Veröffentlichung beispielsweise 50 Cent gekostet haben, wird nach zwei Wochen automatisch auf 20 Cent gesenkt.

Verlage und andere Inhalteanbieter haben mit LaterPay die Wahl zwischen unterschiedlichen Erlösmodellen für die eigene Website, um Zielgruppen gemäß deren Nutzungsgewohnheiten mit Paid Content zu erreichen. Neben den vorgestellten Funktionen Pay-per-Use (Einzelverkauf von Inhalten zu Kleinstbeträgen) und Zeitpässen (zeitbasierter Verkauf von Inhalten) bietet LaterPay zudem (Mikro-) Abos (einzelne Inhalte oder Bereiche oder alle Inhalte einer Website im Abo-Modell vertreiben), Single-Sale (sofortiger Verkauf einzelner digitaler Inhalte zum Preis von 1,49 Euro bis 149,99 Euro) und AdVantage (Nutzer mit aktiviertem AdBlocker monetarisieren) alle Lösungen an, um aus Usern Käufer zu machen. Voraussetzung ist jeweils der LaterPay Connector, der mit einer Zeile Code in die Website integriert wird.

Quelle: LaterPay

Veröffentlicht von:

Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Mittelstand-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über Tourismus, Familienunternehmen, Gesundheitsthemen, sowie Innovationen. Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: [email protected]
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