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Die Inflationsausgleichsprämie für Arbeitnehmer

Bis zu 3.000 Euro Inflationsausgleichsprämie können Arbeitgeber ihren Mitarbeitern bis Ende 2024 steuer- und sozialabgabenfrei auszahlen. Als Teil des dritten Entlastungspakets des Staates vom 3. September 2022 wurde die Inflationsausgleichsprämie auf der Grundlage des “Gesetz zur temporären Senkung des Umsatzsteuersatzes auf Gaslieferungen über das Erdgasnetz” am 25. Oktober 2022 im Bundesgesetzblatt verkündet. Doch was heißt das genau für Arbeitgeber und Arbeitnehmer?

Was ist die Inflationsausgleichsprämie überhaupt?

Die Inflationsausgleichsprämie soll, wie der Name schon sagt, die Arbeitnehmer aufgrund steigenden Lebenshaltungskosten entlasten. Es ist hierbei jedoch zu beachten, dass es sich um eine freiwillige Leistung der Arbeitnehmer handelt und somit niemand einen gesetzlichen Anspruch auf diese Prämie hat. Die Prämie wird zusätzlich zum Lohn gewährt und ist steuer- und sozialabgabenfrei. Hier ist der entscheidende Vorteil für die Arbeitnehmer. Der Zeitraum für die Prämie ist vom 26. Oktober 2022 bis zum 31. Dezember 2024 zeitlich befristet. Ebenso kann der Arbeitgeber den Betrag frei entscheiden. Er muss also nicht die vollen 3000 Euro auszahlen. Ebenso kann die Summe gestückelt werden, sodass zum Beispiel in allen drei Jahren jeweils 1000 Euro ausgezahlt werden.

Wichtige Informationen für Arbeitgeber

Auch wenn die Inflationsausgleichsprämie im ersten Moment sehr gut klingt, müssen einige Dinge vom Arbeitgeber beachtet werden. Wichtig für diesen ist es zu wissen, dass die Prämie, anders als bei der Energiepauschale, nicht vom Finanzamt erstattet wird. Das heißt, das Unternehmen selbst muss die Prämie bezahlen. Jedoch gilt die Inflationsausgleichsprämie als Betriebsausgabe und somit auch als Gewinn für das Unternehmen. Dadurch lässt sich die Steuerlast des Unternehmens senken.

Ebenso ist es wichtig zu wissen, dass aufgrund des Gleichbehandlungsgrundsatz entweder alle Mitarbeiter berücksichtigt werden müssen oder eben keiner. Möglich ist es den Unternehmen nur unterschiedliche Summen auszuzahlen, wenn es dafür sachliche Grundlagen gibt. Zum Beispiel können Geringverdiener eine höhere Prämie erhalten als Besserverdiener. Die Inflationsausgleichsprämie kann somit sowohl für die Arbeitnehmer als auch für die Arbeitgeber sinnvoll sein. Die Frage, welche sich nun stellt, ist, für welche Arbeitgeber es sich lohnt und für welche nicht?

Autor: Annalena Rüsche

Veröffentlicht von:

Annalena Rüsche
Annalena Rüsche
Annalena Rüsche befindet sich aktuell in der Vorbereitung zum Studium. Sie absolviert in unserer Redaktion ihr Jahrespraktikum. Im Anschluss will Sie "Medienmanagement" studieren. In unserer Redaktion ist sie aktuell für den Newsdesk zuständig und hält Ausblick nach aktuellen und für unsere Leser wertvollen Informationen. Sie ist unter [email protected] direkt erreichbar.
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