Oldenburg/Köln – Seit zehn Jahren kooperiert CEWE mit der Technischen Hochschule (TH) Köln und vergibt Stipendien an Studenten der Fachrichtung Medientechnologie. Eine Win-Win-Situation mit Langzeitwirkung: Die Studierenden erhalten interessante Einblicke, eine gute Ausbildung und eine langfristige Berufsperspektive, Europas führender Fotofinisher und Kommerzieller Online-Druckpartner erhält im Gegenzug kompetente Unterstützung und qualifizierten Führungsnachwuchs.

Vom Hörsaal zu CEWE: Stipendiatin Nora Schulte (Mitte) mit Dr. Christina Debus, Abteilungsleiterin Produktqualität, und Birte Stadtlander, stellvertretende Abteilungsleiterin (vorne). Quelle: CEWE Stiftung & Co. KGaA

Vom Hörsaal zu CEWE: Stipendiatin Nora Schulte (Mitte) mit Dr. Christina Debus, Abteilungsleiterin Produktqualität, und Birte Stadtlander, stellvertretende Abteilungsleiterin (vorne). Quelle: CEWE Stiftung & Co. KGaA

Vom Hörsaal ins Unternehmen: Birte Stadtlander war vor zehn Jahren eine der ersten Studentinnen, die bei CEWE ein Stipendium ergatterte. Photoingenieurwesen hieß damals ihr Studiengang an der Fachhochschule Köln. „Seitdem hat sich viel getan“, so Stadtlander, heute stellvertretende Abteilungsleiterin im Bereich Produktqualität bei CEWE. „Interessant zu verfolgen, wie sich der Studiengang innerhalb eines Jahrzehnts weiter entwickelt hat.“ Geblieben ist die vorgeschriebene dreimonatige Praxisphase während des Studiums. Allerdings heißt der Studiengang mittlerweile Medientechnologie, die FH Köln wurde zur TH Köln. Stadtlander weiß, wovon sie spricht. Fachlich betreut sie derzeit die Stipendiatin Nora Schulte. „Ich habe mich bei CEWE beworben, weil ich über den Tellerrand meines Studiums schauen wollte“, erzählt Schulte. Die 31-Jährige hat Mediengestalterin Bild und Ton gelernt und sich anschließend für das Studium der Medientechnologie an der FH Köln entschieden. „Ich habe viel Ahnung von ,Bewegtbild`, suchte allerdings noch nach Praxiserfahrung im Bereich ,Standbild` also Foto“, erklärt sie. Damit hänge der Bereich Fotofinishing unmittelbar zusammen. Klar, da lag es nahe, sich bei Europas Marktführer in dieser Branche zu bewerben. Eine Entscheidung, die sie nicht bereut hat. Schließlich bietet das Stipendium mehr als nur finanzielle Förderung. „Ich habe bei CEWE einen breit gefächerten und tiefen Einblick in sämtliche bildverarbeitende Prozesse erhalten“, so Schulte. Einen Monat war sie am CEWE Standort in Mönchengladbach, vier Monate im Stammhaus in Oldenburg. „Hier kommen viele unterschiedliche Programmiersysteme zum Einsatz, die auch im Hause entwickelt werden.“ Das sei extrem spannend und biete daher auch für IT-interessierte Studierende ein umfassendes Portfolio.

Erste Berufserfahrung: Learning by Doing

Bei CEWE herrsche eine gesunde Balance zwischen „Anleitung und eigenständigem Arbeiten“, erzählt Schulte. „Das kann das Studium gar nicht alles abdecken“, resümiert sie. Learning by Doing lautet das Stichwort – dazu zählen auch Zeitmanagement und Networking. Alles Nebeneffekte, die sich im späteren Berufsleben auszahlen. Das Thema für ihre Bachelor-Arbeit wurde gemeinsam im Lauf der Praxisphase festgelegt. Ein weiterer Pluspunkt eines Stipendiums in einem Unternehmen wie CEWE. Auch Birte Stadtlander hat ihre Diplom-Arbeit damals in dem Oldenburger Unternehmen geschrieben.

Win-Win-Situation mit Langzeitwirkung

Doch nicht nur die Studierenden profitieren von einem Stipendium bei CEWE. Stadtlander betont die „Win-Win-Situation“, die sich daraus ergibt. Die Stipendiaten brächten fachliches Know-How mit, das „frischer“ nicht sein könnte und in die tägliche Arbeit mit einfließe. „Die Studierenden gehen oft unvoreingenommener an Projekte ran und liefern dadurch neue Impulse“, bestätigt Dr. Christina Debus, Abteilungsleiterin Produktqualität. Frischer Wind sei gut, schließlich werde Innovation im Hause CEWE groß geschrieben. Die Produktvielfalt nimmt stetig zu, gleichzeitig steigen auch die Qualitätsansprüche der Kunden. „Unsere Kunden zufriedenzustellen, gehört zu unseren täglichen Herausforderungen“, sagt Debus. Eine interessante Erfahrung also für motivierte Hochschüler. In zehn Jahren Stipendiatenprogramm habe sie ausschließlich gute Erfahrungen gemacht. Die Studierenden auch: im Schnitt bliebe die Hälfte nach Studienabschluss bei CEWE, so Debus. Und diejenigen, die nicht bleiben? „Nehmen viel mit und lassen viel hier, nämlich gute Arbeit.“

Hintergrund

Seit Jahren kooperiert CEWE am Standort Oldenburg mit verschiedenen Bildungseinrichtungen, beispielsweise der Carl von Ossietzky Universität, der Jade Hochschule Wilhelmshaven und dem Hanse Wissenschaftskolleg. Für Studierende am Institut für Medien- und Phototechnik der Technischen Hochschule (TH) Köln vergibt CEWE jährlich Stipendien. Diese umfassen interessante Praktika an verschiedenen Standorten, anspruchsvolle Themen für Abschlussarbeiten und eine finanzielle Unterstützung während des Studiums. Bewerben können sich engagierte Studierende ab dem 4. Semester mit Interesse am Unternehmen, technischem Hintergrundwissen im Bereich Fotografie, IT, Medien- und Bildtechnik.

Quelle: CEWE Stiftung & Co. KGaA

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Veröffentlicht von:

Despina Tagkalidou
Despina Tagkalidou
Despina Tagkalidou ist Mitglied in der MiNa-Redaktion und schreibt über Wirtschaftsverbände, Macher im Mittelstand, Produkte + Dienstleistungen, Digitale Wirtschaft und Familienunternehmer.
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