Berlin – Die Berliner Versandapotheke Aponeo ist im vergangenen Geschäftsjahr auf allen Ebenen gewachsen. Der Umsatz erhöhte sich im Jahresvergleich um 22 Prozent auf 44 Millionen Euro. Das Gros hiervon entfällt auf rezeptfreie Medikamente sowie Beauty-, Kosmetik-, Wellness- und homöopathische Produkte. Rezeptpflichtige Medikamente spielen eine untergeordnete Rolle. „Das ist bei allen großen Versandapotheken ähnlich”, sagt Apotheker Konstantin Primbas. Er ist Gründer und Inhaber von Aponeo. „Und solange es kein elektronisches Rezept in Deutschland gibt, wird sich an den Umsatzanteilen wenig ändern.”

Rund 4.500 Pakete verschickt Aponeo täglich – das sind 40 Prozent mehr als noch vor einem Jahr. „Den größten Sprung haben wir bei homöopathischen Produkten gemacht”, sagt Hartmut Deiwick. Er ist kaufmännischer Leiter des Unternehmens. Auch die Zahl der Kunden sei gestiegen: Sie lag zum Jahreswechsel bei 1,3 Millionen. Für die ersten 500.000 Kunden brauchte das Unternehmen rund 6 Jahre. Für die zweiten 500.000 Kunden dann nur noch 3 Jahre. Für die nächsten 500.000 Kunden dürfte nach Schätzungen von Deiwick erneut nur etwa die Hälfte der Zeit vergehen – erst im Mai 2015 hatte Aponeo die Millionengrenze überschritten.

Quelle: APONEO Apotheke

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Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Mittelstand-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über Tourismus, Familienunternehmen, Gesundheitsthemen, sowie Innovationen. Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: redaktion@mittelstand-nachrichten.de
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