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Atradius verzeichnet für 2015 ein kräftiges Wachstum von Einnahmen und Gewinn

Köln, Deutschland – Isidoro Unda, CEO von Atradius, erklärt: “Unsere Kunden haben bei uns oberste Priorität. Unser Anspruch ist es, ihnen einen qualitativ hervorragenden Service zu bieten und sie bei ihren Geschäften zu unterstützen, indem wir ihre Forderungen vor Zahlungsausfällen schützen. Wir machen den entscheidenden Unterschied bei ihren Handelsgeschäften – jeden Tag. Darüber hinaus stellen wir entscheidungsrelevante Informationen, effektive und effiziente Instrumente, kundenspezifische Unterstützung vor Ort sowie Zeichnungskapazitäten bereit, um das Risiko von Zahlungsausfällen ihrer Abnehmer zu reduzieren. Auch 2016 und in den Folgejahren wird der Ausbau von Services und Leistungen für unsere Kunden weiterhin im Fokus stehen.”

Erträge aus dem Versicherungsgeschäft

Die Gesamteinnahmen stiegen um 5,6 % auf 1.717,8 Millionen Euro. Die Prämieneinnahmen verbesserten sich gegenüber dem Vorjahr um 5,4 % auf 1.537 Millionen Euro. Atradius erzielte dabei ein solides Wachstum in allen Regionen mit Ausnahme des skandinavischen Raums, der von den Energiepreisen und der gedrosselten Exportnachfrage beeinträchtigt wurde. Insgesamt stiegen die Einnahmen aus dem Versicherungsgeschäft in Europa um

3,4 %. Die Einnahmen aus dem Versicherungsgeschäft wuchsen in den zwei größten Märkten von Atradius, Spanien und Deutschland, um 2,5 % bzw. 3,2 %. Ohne diese zwei Märkte nahmen die Einnahmen aus dem Versicherungsgeschäft von Atradius um 6,6 % zu.

Versicherungstechnisches Ergebnis

Die Brutto-Schadenquote schloss mit soliden 43,5 % und das Bruttoversicherungsergebnis 2015 mit 320,6 Millionen Euro gegenüber 357,5 Euro Millionen im Jahr 2014 ab. Das versicherungstechnische Nettoergebnis für 2015 stieg um 8,0 % auf 217,7 Millionen Euro (2014: 201,6 Millionen Euro).

Nicht-versicherungstechnisches Ergebnis

Das Ergebnis im Servicebereich stieg 2015 um 93,4 % auf 8 Millionen Euro (2014: 4,1 Millionen Euro). Das Nettoanlageergebnis ist mit 36 Millionen Euro im Vergleich zu 37,8 Millionen Euro im Vorjahr niedriger.

Solvency II

Die Muttergesellschaft von Atradius, Grupo Catalana Occidente (GCO), hat im Rahmen von Solvency II den zuständigen europäischen Versicherungsaufsichtsbehörden ein eignes Modell für die Berechnung des Solvency-Kapitalbedarfs zur Genehmigung formell übermittelt. Sowohl nach dem Standardschema von Solvency II als auch nach dem internen Kapitalmodell, die beide einer aufsichtsbehördlichen Genehmigung bedürfen, sind die aufsichtspflichtigen Unternehmen von Atradius gut kapitalisiert.

Ausblick

Die weltweite wirtschaftliche Entwicklung wird Atradius in diesem Jahr vor neue Herausforderungen stellen. So wird das Wirtschaftswachstum in den Schwellenländern vor allem aufgrund des nachlassenden Wirtschaftswachstums in China und der niedrigen Rohstoffpreise voraussichtlich weiterhin unter Druck stehen. In Europa wird die langsame Erholung der Eurozone vermutlich anhalten. Hingegen wird erwartet, dass sich die solide Verbesserung in den USA und Großbritannien weiter fortsetzen wird. Atradius plant weiterhin neue und innovative Möglichkeiten zur Verbesserung seines Produkt- und Serviceangebotes und optimiert seine Unternehmensstruktur zu verbesserter Effizienz.

Quelle: ots

Veröffentlicht von:

Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Mittelstand-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über Tourismus, Familienunternehmen, Gesundheitsthemen, sowie Innovationen. Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: [email protected]
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