Berlin – Wie kein anderer Geschäftszweig sind Unternehmensberatungen darauf angewiesen, an vorderster Stelle in puncto Digitalisierung mit dabei zu sein. Dabei geht es nicht allein darum, die disruptiven Auswirkungen der Digitalisierung in den Märkten zu verstehen oder diese in Unternehmen zu etablieren. Berater sehen sich heute einer zunehmend wachsenden Datenmenge gegenüber, die analysiert und den Kunden anschaulich nähergebracht werden muss. Immer noch weit verbreitete manuelle Analysemethoden, wie beispielsweise Excel, sind an dieser Stelle nicht mehr ausreichend. Digitale Konvergenz, nutzererzeugte Daten und verknüpfte Daten gestalten Analyseprozesse komplex und erfordern eine sorgfältige und tiefgreifende Analyse.

Neben der Datenmenge bereiten Unternehmensberatern auch die Diversität der Datenquellen Probleme und die damit zusammenhängende inhomogene Datenstruktur. Die Auswertung der Daten wird umfassender und zeitaufwändiger. Laut der aktuellen Lünendonk-Studie „Consulting 4.0″ gehen Managementberatungen davon aus, dass durch den Einsatz von Analysesoftware der Zeitaufwand bei der Beratung halbiert werden kann.

Quelle: publicperformance

BI-Case A.T. Kearney /Künstliche Intelligenz

„Um weiterhin effizient arbeiten zu können und unseren Kunden die bestmögliche Beratungsqualität zu bieten, setzen wir daher auf modernste Analyse- und Datenvisualisierungssoftware, die uns eine schnellere und tiefere Analyse ermöglichen. Entwicklungen, Zusammenhänge und Ursachen können so auf einen Blick erfasst werden. Zudem erlauben uns schlanke und effiziente Datenvisualisierungstools, wie beispielsweise datapine, unsere Ergebnisse den Kunden verständlich darzustellen. Dies betrifft insbesondere unsere Kunden in Einkaufsprojekten, in denen häufig eine besondere Datenkomplexität zu finden ist”, kommentiert Dr. Enzio Reincke von der weltweit tätigen Unternehmensberatung A.T. Kearney. BI powered by datapine ist eine intuitiv anwendbare Analyse- und Visualisierungssoftware von einem deutschen Hersteller und bietet hohe Sicherheitsstandards, da die dezidierten Server in Deutschland stehen und deutschen Sicherheitsstandards unterliegen.

„Die richtigen Tools für die tägliche Arbeit zu finden ist nicht leicht. Wichtig ist, dass die Analysesoftware immer auf dem neusten Stand und unkompliziert in der Anwendung ist und somit auch Kunden ohne tiefgreifende IT-Kompetenzen unterstützen kann – das gilt gerade bei Projekten im Einkauf mit der großen Menge an kommerziellen und technischen Daten”, ergänzt Reincke. Anforderungen, die moderne Software-as-a-Service-Lösungen aus der Cloud erfüllen.

Auch im Bereich Projektumsetzung hilft die neue Generation der Analysesoftware, wenn es darum geht, Vorhersagen für zukünftige Geschäftsentwicklungen zu treffen und Business-Szenarien durchzuspielen. In der IT-Fachsprache spricht man von Predictive Analytics, bei der mittlerweile auch Künstliche Intelligenz zum Einsatz kommt. Durch selbstlernende neuronale Netzwerke ist diese Software in der Lage, verlässliche Aussagen aus den Daten abzuleiten, was insbesondere bei der Projektumsetzung eine große Bedeutung hat.

Die Bedeutung von Business Intelligence Software wird im Bereich Unternehmensberatung in den kommenden Jahren dramatisch zunehmen. Dabei stehen den Managementberatungen zwei Möglichkeiten offen: Aufwändig eine eigene Software entwickeln mit der Hoffnung, besser zu sein als Anbieter, die sich rein auf die Softwarelösung konzentrieren, womit bereits einige Beratungen begonnen haben, oder auf Tools von Business Intelligence Anbietern zurückzugreifen.

Quelle: publicperformance

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Despina Tagkalidou
Despina Tagkalidou
Despina Tagkalidou ist Mitglied in der MiNa-Redaktion und schreibt über Wirtschaftsverbände, Macher im Mittelstand, Produkte + Dienstleistungen, Digitale Wirtschaft und Familienunternehmer.
Mail: redaktion@mittelstand-nachrichten.de

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