Der deutsche Lebensmittel-Markt läuft auf keiner Ebene rund. Von Erzeuger bis Verbraucher wandern Lebensmittel auf direktem Weg in den Müll, dieser Bereich menschlichen Handelns kann nur unter dem Begriff “Wahnsinn mit Methode” zusammengefasst werden.



Laut aktueller Zahlen vom Bundeszentrum für Ernährung geht es um 6,7 Millionen Tonnen Lebensmittel, die jedes Jahr im Müll statt im Magen landen. Der böse Handel ist schuld? Na ja, laut Studie der GfK-Marktforschung im Auftrag der Bundesregierung von Juni 2016 bis Juni 2017 werden gut 65 % davon (4,38 Millionen Tonnen) dieser Lebensmittel in Privathaushalten entsorgt.

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Die richtige Verpackung und Lagerung der Lebensmittel hat sehr viel mit diesem hohen Anteil zu tun. Denn Verbraucher teilen Lebensmittelreste inzwischen über viele Wege, um der Lebensmittelverschwendung entgegenzutreten; aber der eigentlich wichtigste Punkt bleibt Sache eines jeden einzelnen Haushalts: Lebensmittel auch im häuslichen Umfeld so zu verpacken und zu lagern, dass sie vor Verderb geschützt werden und sich bis zum letzten Bissen appetitlich präsentieren.

Es ist ein weit verbreiteter Irrtum, dass Erzeuger und Handel dem Endverbraucher diese Aufgabe abnehmen. Denn in Erzeugung, Verarbeitung und Handel arbeiten Profis, die ganz genau wissen, wie sie ein Lebensmittel so verpacken und lagern, dass es bis zum Öffnen der Verkaufsverpackung in Bestform bleibt. Nach dem Öffnen dieser Verkaufsverpackung liegt das Lebensmittel verpacken und lagern in der Verantwortung des Verbrauchers. Der sich häufig nicht einmal bewusst ist, dass viele Lebensmittel der Verkaufsverpackung nach dem Öffnen komplett entnommen werden sollten, weil diese nun nicht mehr die beste Umgebung für das Lebensmittel ist.



Lebensmittel gut verpacken und richtig lagern bringt viel, in mehrfacher Hinsicht

Es gibt gute Gründe, sich im eigenen Haushalt sehr sorgfältig um die korrekte Verpackung der Lebensmittel zu kümmern, um diese jeweils im bestgeeigneten Material zu lagern: 

  1. Die Lebensmittel halten länger und bleiben appetitlich.
  2. Sie vermeiden, dass sich aus Transport-/Verkaufsverpackungen unter Einwirkungen von Feuchtigkeit, Säuren etc. Schadstoffe lösen.
  3. Lebensmittel nicht sicher verpacken kostet jede Menge bares Geld: Durchschnittlich 235 Euro wirft jeder Deutsche (pro Kopf, nicht pro Haushalt) in Form von Lebensmitteln jedes Jahr in die Mülltonne (und verursacht damit weitere Folgekosten für sich und alle anderen Steuerzahler).
  4. Die richtige Verpackung und Lagerung der Lebensmittel und zubereiteten Speisen könnte vielen Haushalten den halben Einkauf ersparen; das wiederum baut viel vom alltäglichen Stress ab.

Lebensmittel verpacken und lagern im Kleingewerbe: Verantwortung und Chancen

Was für den Privathaushalt gilt, gilt auch für kleinere Betriebe, die keinen Verpackungsspezialisten zu ihrem Mitarbeiterkreis zählen. Nur mit höherer Verantwortung, im Privathaushalten werden verpackte Lebensmittel eher über kleinere Strecken und nur teilweise außer Haus transportiert; wer im Handel tätig ist, muss Lebensmittel immer so sicher verpacken, dass sie auch weite, unsanfte Transporte überstehen.

Hier bietet die sichere Verpackung aber auch große Chancen auf Verkaufssteigerung: Sie können in ganz anderem Umfang als große, unflexible Industriewerke Verpackungen wählen, die dem Kunden einen Zusatznutzen bringen.



Der kann in verschiedensten Bereichen liegen:


  • Ein Design, das die Verpackung zum Kinderspielzeug oder zum Kleinkunstwerk macht
  • Ein Verschluss, der eine regelmäßig geöffnete Lager-Verpackung wirklich gut benutzbar macht
  • Ein sicheres Material, das die Verpackung wiederverwendbar macht, und so weiter

Wenn ihr Produkt hervorragend schmeckt UND die Verpackung Mehrwert bietet, könnte dieses Produkt deutlich angenehmer im Gedächtnis bleiben, als wenn es “nur” hervorragend schmeckt. Ideen für die Umsetzung gibt es beim Verpackungs-Spezialisten, der auch gerne Detailfragen zu sicherer Verpackung und Lagerung beantwortet.

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Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Mittelstand-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über Tourismus, Familienunternehmen, Gesundheitsthemen, sowie Innovationen. Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: redaktion@mittelstand-nachrichten.de
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