Die Reiseplattform fromAtoB analysiert die Auslandsflugstrecken der G7-Regierungschefs Japans Premierminister Shinzō Abe liegt mit den höchsten CO2-Emissionen vor Trump. Merkel landet mit vergleichsweise geringem CO2-Ausstoß im Mittelfeld. Bis gestern diskutieren die sieben bedeutendsten Industrienationen anlässlich des G7-Gipfels über den Brexit, den Iran-Konflikt und die Waldbrände im Amazonas. Mit den klimapolitischen Zielen auf der Agenda endete das Treffen gestern. Doch welches Staatsoberhaupt hat durch seine bisherigen Flugreisen die größten CO2-Emissionen verursacht? In einer aktuellen Analyse hat die Reiseplattform fromAtoB sämtliche Flugreisen aus dem vergangenen Jahr analysiert und die damit verbundenen CO2-Emissionen der verschiedenen Flugzeugmodelle errechnet.

 

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Trump bei den größten Klima-Sündern nur auf Platz zwei

Die Liste der untersuchten G7-Regierungschefs in puncto zurückgelegte Distanz und verursachte CO2-Emissionen führt der japanische Premierminister Shinzō Abe an. Rund 207.000 Kilometer hat seine Boeing 747-400 zurückgelegt und dabei knapp 14.500 Tonnen CO2 ausgestoßen. Aus Kostengründen wurde der Jumbo-Jet dieses Jahr durch eine Boeing 777-300ER ersetzt, welche seit April als neue Japanese Air Force One fungiert. Auch wenn der US-Präsident Trump als Hauptkritiker des Pariser Klimaabkommens gilt, landet er mit 11.500 Tonnen nur auf Platz zwei der größten CO2-Klimasünder. Mit 131.000 Kilometern hat Trump lediglich 60 Prozent der Strecke des erstplatzierten Abe zurückgelegt, verbrauchte pro Kilometer jedoch mehr CO2. Grund: Die Air Force One hat unter allen analysierten Flugzeugen den höchsten CO2-Emissionswert pro Kilometer (88 Kilogramm). Gastgeber Emmanuel Macron weist mit 7.600 Tonnen und knapp 206.000 geflogenen Kilometern die drittschlechteste Umweltbilanz auf.

Merkel rangiert bei CO2-Emissionen auf dem vierten Platz

Insgesamt 171.000 Kilometer legte Angela Merkel während 36 Staatsreisen zurück und verbrauchte dabei 7.300 Tonnen CO2. Pro Kilometer bedeutet das für den Airbus A340-300 eine Umweltbelastung von durchschnittlich 42 Kilogramm CO2. Damit liegt die deutsche Bundeskanzlerin auf dem vierten Platz der Staatsoberhäupter mit dem größten CO2-Fußabdruck.

Britischer Regierungsflieger am umweltfreundlichsten

Die CO2-Bilanz der britischen Regierung fällt am geringsten aus: Knapp 2.300 Tonnen verbrauchten die Briten auf einer Flugstrecke von insgesamt 113.600 Kilometern. Mit rund 3.300 Tonnen kann der kanadische Premier Trudeau die zweitbeste CO2-Reisebilanz vorweisen. Trotz einer verhältnismäßig weiten zurückgelegten Flugstrecke von gut 167.000 Kilometern verbrauchte seine Boeing 737-800 nur 20 Kilogramm CO2-Emissionen pro Flugkilometer. Auf Platz drei folgt Italiens Noch-Regierungschef Conte mit insgesamt 6.400 Tonnen ausgestoßenen CO2-Emissionen. Mit 55 Kilogramm Ausstoß pro zurückgelegtem Kilometer ist der Airbus A340-500 der italienischen Regierung hingegen weniger umweltfreundlich.

Methodik: Innerhalb der Analyse wurden insgesamt 140 Staatsreisen über eine Landesgrenze hinweg berücksichtigt (Kalenderjahr 2018) – Flüge innerhalb eines Landes wurden nicht erfasst. Die CO2-Emissionen basieren auf den Durchschnittswerten für die einzelnen Flugzeugtypen, welche die ICAO ausweist.

Über fromAtoB

(www.fromAtoB.de) ist die führende Online-Vergleichs- und Buchungsplattform für Züge, Flüge, Fernbusse und Mitfahrgelegenheiten in Deutschland. Anstatt als Nutzer die Verbindungen und Preise auf verschiedenen Webseiten mühsam zu vergleichen, übernimmt fromAtoB die Abfrage aller verfügbaren Verkehrsmittel in Echtzeit und bereitet diese übersichtlich auf – sortiert nach Kriterien wie günstigster Preis oder kürzeste Reisedauer. Bei Bahn- und vielen Fernbusverbindungen kann der Kunde den Vorteil der direkten Buchung nutzen und sein Ticket über die Website oder App von fromAtoB kaufen – einfach, schnell und kostenlos. Unsere Vision: Den ultimativen Weg von A nach B gestalten, individuell maßgeschneidert für jeden Reisenden. Und das kommt an! Mit einer Bewertung von 4,78 Sternen bei Trusted Shops etwa zeigen uns unsere Kunden, dass wir auf dem richtigen Weg sind.

 

Quelle: Tonka PR GmbH

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