Sei es von einer Spielkonsole oder auf einer Präsentation von Apple. Bereits vor einigen Jahren hat man den Begriff „Virtual Reality“ zum ersten Mal gehört. Und in den letzten Jahren wurde diese Technologie immer weiter ausgereift und hat an Popularität gewonnen. Im Jahre 2016 wurde der VR Technologie noch eine Entwicklungszeit von 5-10 Jahren vorausgesagt, bis diese Massentauglich ist. Aber bereits ein Jahr Später wurde diese Technologie aus dem Gartner Hype Cycle verbann, da diese bereits nahezu ausgereift ist.

Für diese Technologie wird ein 360 Grad Foto angefertigt. Dies kann man sich entweder auf dem Smartphone anschauen oder man benutzt eine Virtual Reality Brille, wie die Oculus Rift oder HTC Vive. Dadurch bekommt man einen 360 Grad Blick von dem ausgewählten Szenario und kann sich frei bewegen und umschauen.

Abgrenzung zu Augmented Reality

Foto: Bildarchiv ARKM

Bei der Virtual Reality geht es darum komplett in eine neue Welt einzutauchen, ohne etwas von der realen Welt wahrzunehmen. Für ein optimales VR Erlebnis wird ein Leistungsstarker Rechner benötigt. Neben 360 Grad Bildern, gibt es ebenso 360 Grad Videos und ganze 3D-Welten, wo man sich frei drin bewegen kann.

Bei der Augmented Reality werden virtuelle Gegenstände mit der realen Welt verschmelzt. Meist geschieht dies über ein Smartphone. Beim Smartphone wird die Kamera geöffnet und man sieht das ganz normale Bild. Mit Hilfe von AR können in diesem Live View aber zusätzliche Informationen angezeigt werden. IKEA ist hierfür bekannt, denn mit deren App kann man Möbel in seiner Wohnung platzieren und bereits vorher genau sehen, wie es aussehen würde.

Anwendungsgebiete von Virtual Reality

Anfangs war Virtual Reality nur ein kleiner Hype, um tiefer in die Computerspiele eintauchen zu können. Über die Jahre haben aber immer mehr Unternehmen und diverse Branchen den Nutzen von VR entdeckt. Möbelhäuser, Autohäuser und selbst in der Medizin wird diese Technik mittlerweile eingesetzt. Gerade in Möbelhäusern hat dies für den Kunden Beispielsweise den großen Vorteil, dass er sich eine Küche nach seinem Wunsch erstellen kann und anschließend kann er mithilfe von VR diese bereits begehen, in Schränke schauen. Somit wird die Chance drastisch erhöht, dass er überzeugt ist und die Küche nehmen wird.

Aber nicht nur dafür sind 360 Grad Technologien sinnvoll. Oftmals müssen Unternehmen präsentiert werden. Und wie geschieht das meistens? Mit einer langweiligen PowerPoint Präsentation. Mit Hilfe einer 360 Grad VR Tour kann das Unternehmen an jeden beliebigen Ort der Welt gebracht werden. Ein potenzieller Kunde kann sich dieses ganz genau anschauen, als wenn er selbst vor Ort wäre. Das ist nicht nur modern, sondern überzeugt den Kunden auch eher als ein paar Text und Bilder Folien.

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Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Mittelstand-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über Tourismus, Familienunternehmen, Gesundheitsthemen, sowie Innovationen. Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: redaktion@mittelstand-nachrichten.de
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