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Deutschland ist ein Land der Erfinder. Waren es in der Vergangenheit vielfach Erfindungen rund um das Thema Automotive, so entstehen gerade jetzt, in Zeiten der Energiewende, neue Ideen, wie die Themen CO2-Einsparung oder Elektrifizierung des Straßenverkehrs. Wachstumstreiber sind hierbei in Deutschland Anwendungen in den Bereichen „Industrie 4.0“ und das sogenannte vernetzte Auto. Die meisten Ideen sind überhaupt erst möglich dank neuer Technologien, welche oftmals gerade von Start-Ups am Markt etabliert werden. Umständliche Verwaltungsvorgaben oder hohe Personalkosten sind allerdings eher ein Hindernis für den Erfolg solcher Start-Ups.

*M2M steht für den Datenaustausch zwischen intelligent vernetzten Geräten untereinander oder mit einer zentral vernetzten Leitstelle. M2M-Lösungen bieten für Anbieter und Anwender in allen Kundensegmenten und allen Branchen enorme Potentiale: neben einem verbesserten Service, verstärkter Kundenbindung und der Optimierung von Prozessen, können durch die Verknüpfung von Informations- und Kommunikationstechnik vollkommen neue Geschäftsmodelle entstehen.

Vodafone bietet gerade für Start-Ups genau diese flexiblen Lösungen mit Zukunftsversprechen an, die sie brauchen, um ein Ready Business zu sein. Die Vodafone-Kundenberater gehen detailliert auf die Projektwünsche des Kunden ein und entwickeln zusammen mit ihm technische Lösungsansätze. Hierzu gehören u.a. die Start-Ups Ubitricity und Nextbike, deren Zusammenarbeit mit Vodafone deutlich macht, wie die Machine-to-Machine*-Plattform von Vodafone (weltweit führender Anbieter von M2M*) die neuen Geschäftsmodelle von diesen Unternehmen sogar erst möglich gemacht hat.

Ubitricity treibt die Elektromobilität voran

2008 gründete Knut Hechtfischer zusammen mit Frank Pawlitschek ihre Firma „Ubitricity“. Beide haben erkannt, dass die Frage der urbanen Energiebereitstellung und deren Abrechnung ein wichtiger Baustein für die Ziele der Bundesregierung sein wird. Diese will eine Million Elektrofahrzeuge bis 2020 auf die Straße bekommen, um die Energiewende auch im Verkehrsbereich realisieren zu können. Deswegen ist im Firmennamen bereits die Grundidee enthalten: Ubiquitous electricity – also den Zugang zu und die Abrechnung von elektrischem Strom überall verfügbar zu machen.

Ubitricity ist bereit für neue Geschäftsideen. Knut Hechtfischer, CEO von ubitricity (rechts), und sein Partner Jan Lommatzsch, Account Manager M2M von Vodafone (links). Quelle: Vodafone GmbH

Ubitricity ist bereit für neue Geschäftsideen. Knut Hechtfischer, CEO von ubitricity (rechts), und sein Partner Jan Lommatzsch, Account Manager M2M von Vodafone (links). Quelle: Vodafone GmbH

Die beiden Macher von Ubitricity hatten eine kluge und zugleich einfache Idee: Strom da anzubieten, wo er sowieso schon vorhanden ist: An der Straßenlaterne! Die meisten Straßenlaternen befinden sich innerorts und meistens auch in der unmittelbaren Nähe am Fahrbahnrand, genau da wo sich die Pkw-Parkplätze befinden. Was liegt also näher, als die Autos und eBikes direkt an die Straßenlaternen zum Laden anzuschließen!?

Genau hier kommt die M2M-Plattform von Vodafone zum Tragen. Ubitricity installiert in die Straßenlaternen eine Ladestation und vereinbart die Stromverfügbarkeit mit den örtlichen Netzbetreibern. Die Kunden erhalten von Ubitricity ein intelligentes Ladekabel, in dem eine M2M-SIM Karte von Vodafone integriert ist. Diese ist über die „Global Data Service Plattform“ (GDSP) von Vodafone verbunden und realisiert die Datenkommunikation mit der Berliner Zentrale von Ubitricity. Sämtliche Abrechnungsdaten können hiermit in Echtzeit übermittelt und dann auf einer Ubitricity-App sichtbar gemacht werden. Ohne die zuverlässige M2M-Datenkommunikation von Vodafone, wäre dieses Geschäftsmodell nicht so kosteneffizient möglich. Ubitricity kann die Kosten nach eigenen Angaben um bis zu 90 Prozent senken.

„Die flexible und leistungsstarke M2M-Plattform von Vodafone ist ein zentraler Baustein für unsere Lösung und unser Geschäftsmodell in Deutschland“, bestätigt Knut Hechtfischer, CEO und Co-Founder von ubitricity. „In vertrauensvoller und kompetenter Zusammenarbeit haben Vodafone und ubitricity die erforderlichen Grundlagen und Schnittstellen realisiert und damit die Grundlage für die nun erfolgreich laufenden Feldtests und den in Kürze startenden Regelbetrieb geschaffen.“

Neue Mobilitätskonzepte bietet Nextbike

Ein weiteres Beispiel, wo die M2M-Lösungen und enge partnerschaftliche Beratungsleistung von Vodafone helfen neue Ideen umzusetzen, ist die Erfolgsstory von „nextbike“ aus Leipzig. Mit seinen rund 200 Mitarbeitern koordiniert das 2004 von Ralf Kalupner gegründete Unternehmen den Verleih von ungefähr 20.000 Fahrrädern in 15 Ländern auf vier verschiedenen Kontinenten. Egal ob es sich um ein „Mitarbeiter-Rad“ oder ein „Campus-Rad“ handelt: Um die Ausleihvorgänge effektiv und zuverlässig ohne Personal anbieten zu können, braucht es eine reibungslose Kommunikation – über Landesgrenzen hinweg. Auch hier übernimmt die M2M-Plattform von Vodafone an ausgewählten Standorten ausleihspezifische Aufgaben, damit der Verleih auch wirtschaftlich funktioniert. Der Kunde steuert hierbei mit einer Mobiltelefon-App den Ausleihvorgang vollkommen autonom am POS (Point of Sale). Das System vor Ort erhält somit über die mobile Internetanbindung ein Signal, dass das Fahrradschloss vor Ort geöffnet werden kann, oder ob es vielleicht noch offene Fragen der Buchhaltung gibt und das Schloss lieber geschlossen bleibt.

Nextbike ist bereit für neue Mobilitätskonzepte. Ralf Kalupner, Geschäftsführer und Gründer von nextbike (rechts), und Claudia Fimmel, Account Managerin M2M von Vodafone (links). Quelle: Vodafone GmbH

Nextbike ist bereit für neue Mobilitätskonzepte. Ralf Kalupner, Geschäftsführer und Gründer von nextbike (rechts), und Claudia Fimmel, Account Managerin M2M von Vodafone (links). Quelle: Vodafone GmbH

Ralf Kalupner und sein Team können so ihre große Verleihflotte weltweit managen – ein Unternehmenskonzept, welches in dieser Form, ohne die flexiblen M2M-Lösungen von Vodafone, nahezu unmöglich wäre. Nextbike ist ein „Ready Business“. Sollten sich die Marktbedingungen ändern, oder die Verbrauchergesetze in einem Land verändern, dann kann Nextbike dank der Zukunftssicherheit der M2M-Plattform, jederzeit auf diese Veränderungen reagieren.

Das gut ausgebaute und schnelle Mobilfunknetz sowie die leistungsfähige M2M-Plattform von Vodafone sind die Voraussetzung für den reibungslosen Ablauf der beschriebenen Ausleih- und Rückgabeprozesse. Ralf Kalupner, Gründer und Geschäftsführer der nextbike GmbH bestätigt: „Die über das Vodafone-Netz realisierten M2M-Verbindungen ermöglichen es uns, den Fahrradverleih für unsere Kunden einfach und zuverlässig zu gestalten.“

Die bei Vodafone für den Kunden nextbike zuständige Account-Managerin Claudia Fimmel ergänzt: „Die Ausleihe über eine App und die Bezahlung über die Vodafone-Mobilfunk-Rechnung geben bereits einen Ausblick über künftige Projekte, die nextbike und Vodafone gemeinsam umsetzen können.“ Bereits jetzt arbeiten beide Unternehmen am weiteren Ausbau ihrer Geschäftsbeziehungen – und daran, das Fahrradausleihen noch komfortabler zu machen.

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Sven Oliver Rüsche
Sven Oliver Rüsche
Sven Oliver Rüsche ist Gründer der Mittelstand-Nachrichten und schreibt über Wirtschaftsverbände, Macher im Mittelstand, Produkte + Dienstleistungen, Digitale Wirtschaft und Familienunternehmer. Er ist als Journalist Mitglied im DPV Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V. / Mitgliedsnummer: DE-537932-001 / Int. Press-Card: 613159-537932-002. Er ist unter redaktion@mittelstand-nachrichten.de in der Redaktion erreichbar.
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