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Gothaer fördert Rettungs-App

Köln – Ob Jogger, Reiter, Hunde-Besitzer, Waldarbeiter, Förster oder Jäger, sie alle sind im Wald unterwegs und das oft alleine. Bei einem Unfall ist der Verletzte daher komplett auf sein Mobiltelefon angewiesen – und kann nur auf Empfang hoffen. Zusätzlich muss der genaue Standort den Rettungskräften geschildert werden, im Walddickicht nicht ganz einfach. Für diese Probleme soll eine App Abhilfe schaffen: Entwickelt wurde „Hilfe im Wald” von INTEND Geoinformatik. Damit sie aber weiter kostenfrei und aktuell angeboten werden kann, unterstützt die Gothaer zusammen mit Fjällräven, einem schwedischen Hersteller von Outdoor-Kleidung sowie dem Forst- und Jagdausrüster Grube die Weiterentwicklung der Applikation.

Rettung auch ohne Handynetz

Auch wenn am Unfallort kein Handynetz zu erreichen ist, kann mit der App „Hilfe im Wald” per GPS der eigene Standort und der direkte Weg zu dem auf dem Handy gespeicherten Rettungspunkten ausgemacht werden. Dort ist auf jeden Fall Telefonkontakt möglich. Diese über 50.000 vereinbarten und fest markierten Punkte sind auch bei den Rettungsdiensten hinterlegt. In einem Notfall weiß Feuerwehr und Co deshalb auch genau, wo sie zur Rettung hin müssen. Solche Stationen gibt es in allen Bundesländern und täglich kommen neue hinzu. Die Rettungspunkte sind dann mithilfe ihrer Koordinaten wahlweise mit einem Luftbild oder einer topografischen Karte als Hintergrund gespeichert.

Im Wald: Sicherheit für alle

Die Anwendungsbereiche der App sind vielfältig: Ein Fokus sind all diejenige, die sich professionell im Wald bewegen, beispielsweise Forstwirte, Inspektionsbeamte, Waldbesitzer, Jäger oder Holztransporteure. Mit der Übersicht über die Rettungspunkte kann die App die Planung und Vorbereitung aller Arbeiten im Wald unterstützen. Zusätzlich spricht die Anwendung zum einen Spaziergänger oder Hundebesitzer im Freizeitbereich an, zum anderen verhilft sie auch Reitern, Mountain-Bikern oder Joggern zu mehr Sicherheit beim Sport.

„Durch die App kann die Schwere von Unfällen deutlich reduziert werden, da der Verletzte schneller Hilfe erhält. Damit weitere Rettungspunkte hinzugefügt werden und die App weiterhin kostenfrei jedem zugänglich gemacht werden kann, freuen wir uns von der Gothaer Fachabteilung Jagd & Wald, die Weiterentwicklung der App unterstützen zu können.”, erklärt Dr. Dirk van der Sant, Direktionsbeauftragter des Bereichs Jagdversicherungen bei der Gothaer Versicherung.

Quelle: Gothaer Finanzholding AG

Veröffentlicht von:

Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Mittelstand-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über Tourismus, Familienunternehmen, Gesundheitsthemen, sowie Innovationen. Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: [email protected]
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